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Zuchtverbandswechsel

Vom ÖKV/FCI zum AÖRC/RVÖ
Aus gegebenen Anlässen haben wir
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Unser eigener Trainingsplatz!

  SVÖ OG 44  Braunau-Ranshofen 

NEWS:

29.07.2020

Wir haben wieder ein paar Bilder von Bsasu zur schwarzen Madonna bekommen.

Wir sind so stolz auf die tolle Maus und Roland was sie alles, als tolles Team meistern.

Mehr Bild unter: Bsasu

Unsere D-chen haben die Welpenstube verlassen.

Wir wünschen ihnen und seinen neuen Familien viel Glück und viele schöne gemeinsame Jahre.

Bilder vom D-Wurf

von der 1. bis 8. Woche.

Viele neue Infos im Bereich

"Wissenswertes über Rottweiler und dergleichen"

 

Unser Deckrüde

 

Diesel von Hause Ritberger

 

"Diesel"

steht gesunden Hündinnen mit Ahnentafel und ausgewerteter HD/ED zum Decken zur Verfügung.
Bei Interesse an einer Bedeckung geben wir Ihnen gerne Auskunft.

" Deckrüde"

 

"Aragon zur schwarzen Madonna" steht gesunden Hündinnen mit Ahnentafel und

ausgewerteter HD/ED zum Decken zur Verfügung.


Bei Interesse an einer Bedeckung geben wir Ihnen gerne Auskunft.

SVÖ OG 44  Braunau-Ranshofen

 

Fährten- Unterordnung und Schutzdienst

Training jeden Donnerstag

ab 16:00 Uhr
Training findet bei jeder Witterung statt. 

Fährten, Schutzdienst - und Unterordnungstrainer : 

Roland Meinx aus Judenburg

 

Falls jemand Interesse hat, einmal mit uns zu trainieren, kann sich gerne bei uns melden oder einfach vorbeikommen. Bei uns ist jeder

Herzlich Willkommen.

 

Das Training findet bei

unserem eigenem

Trainingsplatz statt.

Wir sind auch auf Facebook.

Dort sind immer die aktuellen News, Bilder, usw......

Immer auf dem neuersten Stand.

Rottweiler zur schwarzen Madonna

Letztes Update:

29.07.2020

Die Wasserrute

Ein fast lustig wirkender Name – eine jedoch sehr schmerzhafte Erkrankung:

 

Die Wasserrute.

 

Besonders im Sommer treffen wir Tierärzte in Einzelfällen auf diese recht unbekannte und unerforschte Krankheit. Zum Glückverläuft die Heilung meist rasch und mit gutem Ausgang.

Die Vielfältigkeit der Bezeichnungen für die Erkrankung lässt erahnen:
Bis heute sind weder das Krankheitsgeschehen noch die Therapiemöglichkeiten abschließend geklärt. Die Begriffe reichen von Wasserrute über Hammelschwanz, cold tail Syndrome (kalte Rute), limber tail Syndrome (schlaffe Rute),cold water tail (Kaltes-Wasser-Rute) bis zudead tail (tote Rute).

 

Das Einzige, worüberman ganz einig ist:
Der betroffene Hund leidet über mehrere Tage an starken Schmerzen.

Wie sehen die Symptome aus?
Die auftretenden Symptome sind wie die Namensgebung unterschiedlich. Der Rutenansatzschmerzt und die Schwanzbasis wird gerade vom Körper weggestreckt, der Rest des Schwanzes dagegen hängt schlaff hinunter. Bei manchen Hunden ist das Fell um den Schwanzansatz gesträubt. Viele betroffene Hunde sind verunsichert und trauen sich nicht richtig, Urin und Kot abzusetzen. Je nach Schweregrad des Schmerzes sind sie auch vorübergehend sozial unverträglich und zum Teil sogar aktiv aggressiv. Der Hund ist unfähig, sich normal hinzusetzen. Meistnimmt er den so genannten Welpensitz ein, das heißt, er kippt zum Hinsitzen seitlich das Becken, um dem Schmerz auszuweichen.

Die Ursachen sind nichtvollständig erforscht.
Betroffen sind meist Hunde, mit denen intensivgearbeitet wird. Gehäuft tritt die Krankheit deshalb beifolgenden Rassen auf: Pointer, Setter, Beagle, alle verschiedenen Retrieverund Foxhounds. Theoretisch kann aber jede Hunderasse betroffen sein. Im Durchschnittsind die Hunde zwischen einem halben und neun Jahren alt, am häufigsten betroffen sind aber Hunde im Alter von zwei Jahren. Rüden trifft es häufiger als Hündinnen. Das Auftreten der Wasserruten-Symptomatik steht in den allermeisten Fällen im Zusammenhang mit harten Belastungen, anstrengenden Jagden oder vorangegangenem Schwimmen in sehr kaltem oder aber auch sehr warmem Wasser.

Auch der allgemeine Trainingszustand des Hundes scheint eine bedeutende Rolle zu spielen:
Je untrainierter die Hunde sind, desto häufiger sind sie betroffen. In einzelnen Fällen wurde sogar als Ursache langes Verweilen in einer Transportbox angegeben sowie auch ganz einfach ein nasses Fell bei nasskaltem Wetter. Zurzeit wird von verschiedenen Seiten diskutiert, ob der Ansatzpunkt der Rute (zu hoch angesetzte Rute) und die Aktivität der Rute (Wedelintensitätund -ausprägung) nicht doch einen großen Anteil zum Problem beitragen.

Was geschieht im Rutenansatz genau?
Es gibt folgende Theorien, was sich aus medizinischer Sicht in der betroffenen Körperregion abspielt:

  • es handelt sich um eine Stauchung der Schwanzwirbelgelenke
  • durch die Belastung entsteht eine Entzündung zwischen den Wirbeln, einer Überbeanspruchung ähnlich
  • die Muskulatur an der Rute wird vorübergehend zu schlecht durchblutet
  • es besteht ein Muskelschaden an den Muskeln, welche für die Rute zuständig sind

Die letzten beiden Erklärungen scheinen zurzeit am wahrscheinlichsten. Vermutlich beinhaltet das Krankheitsgeschehen beide Punkte. Erste Studien [J. C. Wright, K. Braund, J.Steiss und Team W. Eward, Dr. Gillette (2003)] deuten in diese Richtung. Bei den betroffenen Hunden ist ein Muskelenzym (dieCreatinkinase) im Blut messbar erhöht, was auf einen Muskelschaden hindeutet. Sobald die Symptome verschwinden – in der Regelnach etwa zwei Wochen –, sind auch diese Enzyme wieder im Normbereich.

Ebenso wurden unter dem Mikroskop im Gewebe bestimmter Schwanzmuskeln Muskelfaserveränderungen entdeckt. Sogar veränderte Muskelstrom-Messungen konnten nachgewiesen werden [Dr. Janet Steiss, 1987]. Und als letzte bisher nachgewiesene Veränderung konnte man in der Thermographie (Wärmeaufnahmen) eine deutlich reduzierte Temperatur von 2–3° Celsius im betroffenen Bereich messen. Dermaßen schmerzhaft ist das Geschehen bestimmt auch, weil das Gewebe in der betroffenen Region schlecht dehnbar ist und durch die Schwellung ein enorm gesteigerter Druck auf das Bindegewebe und die Gefäße wirkt und somit die Durchblutung negativ beeinflusst.

Behandlungsmöglichkeiten:
Leider ist die Wasserrute eine noch recht unbekannte Erkrankung und wird als solche meist nicht erkannt, was jedoch gar nicht so dramatisch ist, denn sie verschwindet wiederganz von selbst. Manchmal werden aber auch Fehldiagnosen gestellt, wie zum Beispiel Schwanzwirbelbrüche oder -einrisse, Analdrüsenverstopfung und Prostataleiden. Leider treten bei einem Drittel der Hunde die Symptome, sobald das Training wiederaufgenommen wird, innerhalb weniger Tagewieder auf. Deshalb wäre es natürlich ideal, wenn man feststellen kann, wo das Problemherrührt, um dem Hund einen Rückfall zu ersparen.

Zur Behandlung und Therapie bieten sich folgende Möglichkeiten an:

  • Entzündungshemmer verabreichen, welche die Entzündung und damit den Schmerzbekämpfen    (NSAID = nicht cortison-haltige Entzündungshemmer)
  • warme Packungen an der Schwanzbasis
  • Ruhe / Schonung
  • physikalische Medizin (z. B. Laser), welche den Muskeln bei der Regeneration hilft
  • Physiotherapie
  • als Alternative Komplementärmedizin (z. B. Bellis perennis C 30, 1 x 3 Globuli)

Vorbeugende Maßnahmen:
In beinahe allen Fällen erholt sich die Rute komplett. In ein paar wenigen Fällen (bis zu16 % [Dr. Eward, 2003]) bleibt eine abnorme Schwanzhaltung bestehen, was das Endeder Laufbahn als Ausstellungshund bedeuten kann.

Was bleibt nun, um der Entstehung einer Wasserrute entgegenzuwirken?

  • Seien Sie sich sicher, dass Ihr Hund vor der Jagd- und Field-Trialsaison sorgfältig und genügend trainiert wird. Bringen Sie ihn schrittweise in Form, ohne ihn zu überbeanspruchen oder zu stressen. Auch das Schwimmen muss trainiert werden.
  • Denken Sie für Ihren Hund mit. Kennt er seine eigenen Grenzen nicht oder überschreitet er diese gerne, so ist es Ihre Aufgabe, ihm genug Erholungspausen zu bieten.
  • Sperren Sie Ihren Hund nicht in eine zu kleine Hundebox. Er muss die Möglichkeit haben, sich gut darin zu bewegen. Sind Sie auf Reisen, so bieten Sie Ihrem Hund etwa alle zwei Stunden freie Bewegung außerhalb seiner Transportbox, damit er seine Beine vertreten kann.
  • Bei jedem Wetter, aber insbesondere bei kalter, feuchter Witterung: Trocknen Sie Ihren Hund gründlich und ausreichend; bieten Sie ihm einen warmen Platz an, mindestens solange sein Fell noch etwas feucht ist.

Quelle: www.hundemagazin.ch

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