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Zuchtverbandswechsel

Vom ÖKV/FCI zum AÖRC/RVÖ
Aus gegebenen Anlässen haben wir
.......

  SVÖ OG 44  Braunau-Ranshofe

NEWS:

28.11.2020

Verkaufe meine große Doppelboxen

auf zwei Etagen.

Platz für vier Hunde. Die Boxen waren sehr viel ihn gebraucht, daher sind natürlich auch Gebrauchspuren vorhanden. Diese Box war für 4 Rottweiler .
Die Boxen sind alle mit Fallenschloss ausgestattet.

Maße: Breite Außen 120cm
Höhe Außen 132 cm
Länge 85 cm

Preis: € 500.-

Herzlichen Glückwunsch an Roland und Bsasu zu diesem Erfolg.

 

Am 10.10.2020 hat Roland mit Bsasu beim SK VÖST - Sektion Hundesport, die

IGP 1 mit 274 Punkten  und SG abgelegt.

 

Wir als Züchter von Bsasu sind so stolz auf Sasu und Roland, was sie alles als Team meistern.

Weiter so, wir drücken euch die Daumen.

Mal eine Futterbar für unsere

Bande gemacht.

Die Futterbar wurde

von mir gemacht und ich

glaube sie ist ganz gut gelungen.

Herzlichen Glückwunsch an Albert und Bullet zur schwarzen Madonna zu diesem Erfolg.

Vom 04. 09. 2020 bis 06.09.2020 fand der 1. Durchgang zur Kärntner Landesmeisterschaft statt. Albert und

Bullet starteten in der IGP 1 und errangen unter dem geschulten Auge von Leistungsrichter Hr. Johann Pronebner den 1. Platz. Bullet war der jüngste Starter in der IGP 1.

Wir sind so stolz auf Bullet und Albert was sie alles als Team meistern.

Weiter so, wir drücken euch die Daumen.

Am 28. August 2020 fand unser 1. D - Wurf  Welpentreffen statt. 

Mehr Bilder unter:

1. Welpentreffen 

Ein paar Bilder vom Diablo und Dave zur schwarzen Madonna beim Training.

Fährte und Unterordnung mit 10 Wochen. Trainiert wir bei uns am Hundeplatz SVÖ Braunau-Ranshofen - OG 44. Mit seinen 10 Wochen macht er das schon richtig super. Ist immer voll bei der Sachen.

Mehr Bilder unter: Diablo und Dave

Wir haben wieder ein paar Bilder von Bsasu zur schwarzen Madonna bekommen.

Wir sind so stolz auf die tolle Maus und Roland was sie alles, als tolles Team meistern.

Mehr Bild unter: Bsasu

Unsere D-chen haben die Welpenstube verlassen.

Wir wünschen ihnen und seinen neuen Familien viel Glück und viele schöne gemeinsame Jahre.

Bilder vom D-Wurf

von der 1. bis 8. Woche.

Viele neue Infos im Bereich

"Wissenswertes über Rottweiler und dergleichen"

 

Unser Deckrüde

 

Diesel von Hause Ritberger

 

"Diesel"

steht gesunden Hündinnen mit Ahnentafel und ausgewerteter HD/ED zum Decken zur Verfügung.
Bei Interesse an einer Bedeckung geben wir Ihnen gerne Auskunft.

" Deckrüde"

 

"Aragon zur schwarzen Madonna" steht gesunden Hündinnen mit Ahnentafel und

ausgewerteter HD/ED zum Decken zur Verfügung.


Bei Interesse an einer Bedeckung geben wir Ihnen gerne Auskunft.

SVÖ OG 44  Braunau-Ranshofen

 

Fährten- Unterordnung und Schutzdienst

 

Training jeden Donnerstag

ab 15:00 Uhr
Training findet bei

jeder Witterung statt. 

Fährten, Schutzdienst - und Unterordnungstrainer : 

Roland Meinx aus Judenburg

 

Falls jemand Interesse hat, einmal mit uns zu trainieren, kann sich gerne bei uns melden oder einfach vorbeikommen. Bei uns ist jeder

Herzlich Willkommen.

Wir sind auch auf Facebook.

Dort sind immer die aktuellen News, Bilder, usw......

Immer auf dem neuersten Stand.

Rottweiler zur schwarzen Madonna

Letztes Update:

28.11.2020

Giftige Pfanzen für Hunde

 

Giftige Pflanzen für Hunde.

 

Blumen und andere Pflanzen verschönern nicht nur Gärten, sondern bringen auch Leben in die Wohnung oder ins Haus. Sie sorgen für bunte Farbkleckse und viele verbreiten dazu noch einen angenehmen Duft. Doch nicht nur hübsch auf dem Couchtisch dekorierte Blumen können für deinen Vierbeiner gefährlich sein. Auch im Garten gibt es einige Pflanzen, an denen dein Hund lieber nicht knabbern sollte.

Welche Giftpflanzen in der unmittelbaren Nähe unserer Hunde 'lauern', ist uns gar nicht bewusst. Denn viele giftige Zimmerpflanzen und Gartenpflanzen sind derart weit verbreitet, dass wir uns die große Vergiftungsgefahr für unseren Hund gar nicht vorstellen können. Wenn der Hund dann irgendwann einmal in einem unbeobachteten Moment auf einer giftigen Pflanze oder Wurzel herumnagt, ist das Gesundheitsrisiko und die Vergiftungsgefahr sehr hoch. Und wenn es nur aus Langeweile ist. Gerade bei Welpen, die ihre Umwelt auch mal mit dem Gebiss erkunden, ist das Vergiftungsrisiko durch Giftpflanzen besonders groß.

Diese Pflanzen sind für Hunde giftig.

„Hmm, Blumen – die fresse ich!“ Diesen Gedanken haben wohl die wenigsten Hunde, wenn sie einen Strauß Blumen sehen oder im Garten an einem Beet vorbeikommen. Sie stürzen sich kaum wie eine Bestie darauf und verschlingen sie. Anders sieht es jedoch bei Welpen aus. Sie sind an allem interessiert und besonders neugierig. Kaum lässt du deinen Babyhund für kurze Zeit aus den Augen, nagt er schon was an – sogar bei Spaziergängen. Aber auch erwachsene Vierbeiner, die unter Trennungsangst leiden, können sich an Pflanzen vergreifen, um ihren Stress abzubauen. Während manche Pflanzen kein gesundheitliches Problem für Hunde darstellen, sind andere jedoch giftig.

Tipp:
Wenn du dich gar nicht mit Pflanzen auskennen solltest, kann es hilfreich sein, eine Liste mit Bildern von den giftigen Pflanzen anzufertigen und diese irgendwo aufzuhängen. So können ggf. auch andere Familienmitglieder nachsehen.
Um dir die Übersicht zu erleichtern, findest du hier zuerst eine Auflistung der giftigen Pflanzen, die für deinen Hund zu wirklich ernsthaften gesundheitlichen Problemen führen können.

Giftige Zimmerpfanzen für Hunde.

Um dir die Übersicht zu erleichtern, fndest du hier zuerst eine Aufistung der giftigen Pfanzen, die für deinen Hund zu wirklich ernsthaften gesundheitlichen Problemen führen können.

Agave (Agave)

Sämtliche Agaven-Arten sind Spargelgewächse und stammen ursprünglich vom nord- oder südamerikanischen Kontinent. Bei uns sind sie als Zimmerpflanzen beliebt oder gedeihen an geschützten Orten sogar im Garten.
Für den Menschen sind manche Teile der Pflanzen essbar. Für den Hund allerdings sind Agaven durchweg schwach giftig. Scharfe ätherische Öle, Saponine und Oxalsäure bekommen den empfindlichen Nasen und Schleimhäuten der Vierbeiner überhaupt nicht. Schlimmstenfalls zeigt der Hund Symptome wie Schwindel, Erbrechen, Durchfall oder Krämpfe. Die harten Stacheln am Blattende bringen eine zusätzliche Verletzungsgefahr für Haustiere und Kinder mit.

Alpenveilchen / Cyclamen

Sie sind wegen ihrer hübschen Farben sehr beliebt, doch bei ihnen ist Vorsicht geboten. Besonders in der Knolle finden sich sogenannte Triterpensaponine. Es reicht schon, wenn dein Hund nur ganz wenige Gramm der Knolle frisst, dannkann dies bereits tödlich ausgehen. Zu den Symptomen zählen neben Erbrechen und Übelkeit auch starke Kreislaufstörungen und Durchfälle. Im Falle einer tödlichen Menge kommt es zu einer Atemlähmung.

 

Amaryllis (Amaryllidaceae)

Mit der Amaryllis holen sich Pflanzenfreunde erneut ein Spargelgewächs ins Haus. Die Heimat der Amaryllis ist Südafrika (Amaryllis belladonna) oder im Fall des Rittersterns (Hippeastrum) Südamerika.
So schön diese Pflanzen auch blühen, mit der Amaryllis haben wir die erste hochgiftige und potenziell tödliche Zimmerpflanze dieser Liste.
Die höchste Konzentration an giftigen Alkaloiden steckt in den dicken Zwiebeln. Schon der Verzehr kleinster Teile kann beim Hund zu Herzrhythmusstörungen führen und unbehandelt einen Herzstillstand verursachen.

Azalee (Rhododendron simsii) 

Früher bildeten die Azaleen eine eigene Gruppe in der Pflanzenwelt, heute zählt man sie zu den Rhododendren und Heidekrautgewächsen. Während sich die größeren Rhododendren nur draußen so richtig wohlfühlen, sind die zarteren Azaleen ein begehrter Zimmerschmuck.
Leider kommt auch dieser hübsche Blüher für Tierfreunde nicht infrage. Hochgiftig für Mensch und Tier enthalten diese Pflanzen Diterpene, Grayanotoxine sowie Acetylandromedol. Menschen, die Honig aus Rhododendren verzehr haben, sollen bereits Vergiftungserscheinungen gezeigt haben. Bei Hunden reicht bereits der Kontakt zu dieser Pflanze, um Reizungen der Schleimhäute hervorzurufen. Werden ganze Pflanzenteile verspeist, können sich Vergiftungserscheinungen wie zunehmender Speichelfluss, Erbrechen, Durchfall, Zittern und Atemprobleme zeigen.

Buntwurz (Caladium)

Mit seinen schön gemusterten großen Blättern ist der Buntwurz eine Augenweide. Leider enthält die auch als Kaladie bezeichnete Pflanze giftiges Calciumoxalat und ist für Hunde und alle anderen Haustiere nicht geeignet. Das Gift hat die besondere Fähigkeit, tief in die Schleimhäute einzudringen und dort heftigste allergische Abwehrreaktionen auszulösen. Beim Hund macht sich ein Kontakt durch Niesen, Kopfschütteln und eventuell Erbrechen mit Durchfall bemerkbar.

Calla (Zantedescia)

Ohne Handschuhe sollte nicht einmal Sie die hochgiftige und dennoch wunderschöne Calla berühren. Beim Kontakt mit Blättern, Blüten oder dem Pflanzensaft bekommen es Mensch und Tier mit starken Hautreizungen zu tun. Geraten die Substanzen in die empfindliche Hundenase können sich Übelkeit und Erbrechen einstellen. Am besten schaffen sich Hundehalter giftige Zimmerpflanzen wie die Calla gar nicht erst an.

Christusdorn (Euphorbia milii)

Der Christusdorn zählt zu den Wolfsmilchgewächsen und ist für alle Haustiere giftig. In dieser harmlos aussehenden Pflanze verbirgt sich ein ganzer Cocktail aus rund einem Dutzend toxischer Stoffe, darunter Alkaloide, Saponine und ätzende Terpene. Die reizenden Substanzen stecken im Milchsaft. Auch der Christusdorn darf nur mit Handschuhen angefasst und umgetopft werden. Anzeichen einer Vergiftung beim Hund sind Magenbeschwerden durch Schleimhautreizungen und Koliken. Gerät etwas von dem Milchsaft in die Augen, kann es zu einem vorübergehenden Seh-Verlust kommen.

Dieffenbachie/ Giftaron / Schweigrohr

Die Pfanze gilt als sehr giftig und schon wenige Gramm können tödliche Folgen haben. Dabei sind nicht nur der Stiel und die Blätter giftig, sondern sogar das durchgesickerte Wasser vom Gießen. Mit einer Vergiftung verbundene Symptome sind Schleimhautschwellung, starkes Speicheln und/oder Blasenbildung.

Ficus, Birkenfeige, Gummibaum

Sämtliche bei uns bekannten und beliebten Ficus-Arten wie die Birkenfeige (Ficus benjamini) oder der Gummibaum (Ficus elstica) sind für Hunde schwach giftig.
Im Milchsaft der Blätter und Stiele sind neben Harz und Kautschuk Flavonoid-Verbindungen enthalten, die bei Tieren Schleimhautreizungen, Erbrechen und Durchfall auslösen.

Klivie (Clivia miniata)

Die Klivie oder Clivia wirkt wie ein bescheidener und anspruchsloser Blattschmuck, der seinen Besitzer gelegentlich mit wunderschönen orangefarbene Blüten erfreut.
Doch auch dieses südafrikanische Amaryllisgewächs ist giftig. Bei Aufnahme der enthaltenen Alkaloide zeigen sich beim Hund Vergiftungserscheinungen wie erhöhter Speichelfluss, Schweißausbrüche, Übelkeit, Erbrechen und Durchfall. Bei einer starken oder wiederholten Vergiftung kann es zu neurologischen Ausfällen und Nierenschäden kommen.

Einblatt (Spathiphyllum)

Mit dem Einblatt haben wie ein weiteres leicht giftiges Aronstabgewächs aus Südamerika in der Aufzählung. Die Pflanze mit der auffallend schönen großen weißen Blüte sollte ebenfalls nicht in die Nähe von Haustieren gestellt werden. Reizende Scharfstoffe und die giftige Oxalsäure können extrem reizend auf Zunge und Schleimhäute wirken. Die Folgen sind Schluckbeschwerden, erhöhter Speichelfluss, Hecheln und Erbrechen.

Efeutute (Epipremnum aureum)

Auch die Efeutute zählt zu den giftigen Aronstabgewächsen. Das Gift trägt den Namen Calciumoxalat. Dieses kann seine Wirkung schleichend entfalten. Direkt nach dem Kontakt können Hunde noch beschwerdefrei sein. Zeigen sich in den nächsten zwölf Stunden Vergiftungserscheinungen wie vermehrter Speichelfluss, Durchfall, Erbrechen oder sogar Lähmungserscheinungen, müssen Sie Ihren Hund sofort zu einem Tierarzt bringen.

Flamingoblume (Anthurium)

Wunderschön, aber leider auch völlig unbekömmlich für Tiere ist die Flamingoblume. In den üppig roten Blüten und allen anderen Pflanzenteilen kann der Scharfstoff Aroin sowie Calziumoxalat enthalten sein. Hautreizungen und ein Anschwellen der Schleimhäute oder Zunge sind die Folgen einer Vergiftung. Schlimmstenfalls kommt es beim Hund zu Krämpfen und Lähmungserscheinungen.

Fensterblatt (Monstera)

Das mexikanische Fensterblatt bekommt unseren vierbeinigen Hausgesellen ebenfalls schlecht. Die Zimmerpflanze mit den auffallend großen, gespaltenen Blättern enthält Scharfstoffe und Calziumoxalat. Ganz ähnlich wie bei der Dieffenbachie und Kaladie reizen die Kristalle des Calziumoxalats die Schleimhäute. Es kann zu einer Anschwellung von Nasenschleimhaut und Zunge, Schluckbeschwerden, erhöhtem Speichelfluss und Übelkeit kommen.

Herzblatt-Pflanze (Hoya kerrii)

Oft werden Stecklinge der Hoya kerrii als kleine Mitbringsel oder Liebes-Geschenke in Herztöpfchen angeboten. Die Pflanze macht ihrem Namen nämlich alle Ehren und bringt tatsächlich dicke herzförmige Blätter hervor. Im späteren Alter entwickelt sich dieses auch als Wachsblume oder Porzellanblume bekannte Gewächs zu einer stattlichen Kletterpflanze.
Leider ist auch die Herzblume schwach giftig. Die Blätter und der Milchsaft enthalten Toxine, die bei Hunde zu Reizungen und Magen-Darm-Beschwerden führen können.

Korallenbäumchen (Solanum capsicastrum, Solanum pseudocapsicum)

Das südamerikanische Korallenbäumchen kann ein bis zu einem Meter hoher kleiner Baum oder Strauch werden. Im Sommer zeigt es weiße Blüten und danach bilden sich runde rote Früchte aus. Man nennt die Pflanze deshalb auch Korallenkirsche. Als Nachtschattengewächs enthält das Korallenbäumchen zahlreiche Alkaloide. Allen voran das Solanocapsin ist giftig für Haustiere aller Art. Symptome können Erbrechen, Durchfall sowie Magen-Darm-Beschwerden sein.

Narzisse

Die Narzisse gehört zu den sogenannten Amaryllisgewächsen und enthält eine spezielle chemische Verbindung, die giftig ist: Amaryllidaceen-Alkaloide. Diese kommen zwar in der ganzen Pfanze vor, aber in der Zwiebel sind sie besonders stark enthalten. Bereits die kleine Menge von 15 Gramm der Zwiebel können tödlich für deinen Hund sein. Vorher treten Symptome auf wie starke Schläfrigkeit, Würgereiz, Durchfall oder Erbrechen.

Oleander (Nerium oleander)

Inzwischen wird der hübsch blühende Oleander in unseren Breiten immer öfter als Zimmerpflanze kultiviert. Die mediterrane Pflanze ist für alle Haustiere hochgiftig. Das herzwirksame Glykosid Oleandrin steckt in allen Teilen der Pflanze und ist zur Blütezeit besonders hoch konzentriert. Angeknabbert oder aus Versehen geschluckt kann Oleandrin innerhalb kürzester Zeit Übelkeit, Krämpfe, Erbrechen und lebensbedrohliche Herzrhythmusstörungen auslösen.

Orchideen

An den Orchideen scheiden sich die geister. Die einen behaupten, sie seien entgegen vieler Behauptungen nicht giftig für Mensch und Tier. Andere wissen von einer sachten Toxizität. Das Gift (Alkaloide) ist vor allem in den Wurzeln konzentriert. Ein Hund müsste allerdings sehr große Mengen an Orchideen und deren Wurzeln aufnehmen, um ernsthafte Vergiftungserscheinungen zu zeigen. In Reichweite der Tiere sollten Sie die Pflanzen trotzdem nicht stellen.

Palmfarm (Cycas revoluta)

Alle Teile des Palmfarns gelten als unbekömmlich bis hochgiftig. Eine besonders hohe Konzentration des Glykosids Cycasin steckt in den Samen der Pflanze. Bereits zwei davon sollen für einen Hund tödlich sein. Das Verschlucken anderer Pflanzenteile kann Störungen im Magen-Darm-Trakt auslösen und die Leber schädigen.

Passionsblume (Passifloraceae)

Die bekannteste genießbare Passionsblume ist die schmackhafte Maracuja. Allerdings gibt es einige Arten, die für Mensch und Tier weniger bekömmlich sind. Zu den giftigen Vertretern in dieser Klasse zählen rund 220 Pflanzen der Untergattung Decaloba.
Enthalten ist Blausäure, allerdings nicht in eher geringer Konzentration. Hat Ihr Hund an einer Decaloba-Passionsblume geknabbert wird er wahrscheinlich nicht mehr Symptome als Übelkeit und schlimmstenfalls Erbrechen zeigen.

Philodendron (Philodendron)

Die ausladenden Kletter- und Blattpflanzen der Gattung Philodendron gehört auch zu den giftigen Zimmerpflanzen für Hunde. Sie ist hier schwach bis mäßig giftig. Enthalten sind Scharfstoffe und Calziumoxalat. Anzeichen einer Vergiftung beim Hund sind starker Speichelfluss, Erbrechen, Durchfall, Zittern und Unruhe.

Ruhmeskrone (Gloriosa)

Zwei Sorte dieser Prachtlilie (Gloriosa superba, Gloriosa rothschildiana) gelten als giftig. Das vor allem in der Knolle enthaltene Toxin Colchicin kommt auch in den hochgiftigen Herbstzeitlosen vor. Colchicin wirkt schleichend und kann in größeren Mengen aufgenommen Schäden im Gehirn verursachen. Das Tückische dabei ist, dass sich Symptome erst bis zu zwei Tage nach der Aufnahme einstellen können. Am besten haben Hundehalter diese Pflanze trotz ihrer Schönheit gar nicht erst im Haushalt.

Stechpalme / Ilex

Diese zählt zu den giftigen bis sehr giftigen Pfanzen für deinen Hund. Dies gilt besonders für ihre Blätter und Früchte, in denen verschiedene Alkaloide vorkommen. Je nach Größe deines Hundes können schon 20 Beeren tödliche Folgen für ihn haben.
Mögliche Anzeichen, dass sich dein Hund damit vergiftet hat, sind Durchfall und Erbrechen, aber auch starke Müdigkeit.

Schefflera (Strahlenaralie)

Obwohl die Schefflera dafür bekannt ist, Raumgifte zu filtern, ist sie selbst leicht toxisch. Enthalten ist der Wirkstoff Oxalat. Um ernsthafte Vergiftungserscheinungen auszulösen, müssen jedoch größere Mengen der Pflanze aufgenommen werden. Enthalten ist Oxalat ausnahmslos in allen Teilen der Pflanze. Selbst wenn die Toxizität nicht so hoch ist, sollten Besitzer von älteren Tieren oder Welpen auch bei der Schefflera vorsichtig sein und die Pflanze lieber aus der Reichweite der Tiere verbannen.

Weihnachtsstern (Euphorbia pulcherrima)

Als Wolfsmilchgewächs zählt auch der Weihnachtstern zu den hoch reizenden bis giftigen Zimmerpflanzen. Die toxischen Hauptwirkstoffe beta-Amyrin und Germanicol stecken insbesondere im Milchsaft, kommen aber auch in anderen Pflanzenteilen vor.
Immer wieder ist zu lesen, dass moderne Nachzüchtungen inzwischen kaum noch toxisch seien. Darauf sollten Sie sich als Tierhalter besser nicht verlassen und auch dieses Pflänzchen meiden. Kam ein Hund doch in die Reichweite eines Weihnachts- oder Adventssterns können sich Magen-Darm-Probleme, blutiger Durchfall, Lähmungserscheinungen und Herzrhythmusstörungen bemerkbar machen.

Wüstenrose (Adenium obesum)

Wie ein kleiner Bonsai kommt die hübsche afrikanische Wüstenrose daher. Dabei steckt in diesen Bäumchen ein Gift, das dem hochtoxischen Roten Fingerhut in nichts nachsteht. In ihrer Heimat verwendet die indigene Bevölkerung das Toxin als hochwirksames Pfeilgift. Starke Vergiftung lösen bei Hund und Mensch zunächst Herz-Kreislaufstörungen und später den Tod durch Herzstillstand aus. In dieser Liste ist sie definitiv die giftigste Zimmerpflanze.

Giftige Garten- und Wildpfanzen für Hunde.

Auch im Garten gibt es die eine oder andere wirklich giftige Pfanze für deinen Vierbeiner. Auch hier gilt, dass viele Hunde keinerlei Interesse an diesen zeigen. Doch gibt es immer wieder Situationen bei denen es doch gefährlich werden kann und du diese Pfanzen besser aus deinem Garten entfernst. Selbst wenn du sie nicht in deinem eigenen Garten hast, solltest du beim Spaziergang auf sie achten. Sie wachsen nämlich vor allem am Wegrand oder auf Wiesen.

Blauer Eisenhut

Nicht umsonst schmückt der blaue Eisenhut (Aconitum napellus) den ersten Platz unserer Liste – er ist die giftigste Pflanze Europas. Die Pflanze mit den schönen blauen Blüten mag nett aussehen, hat es aber faustdick hinter den Ohren: Bereits wenige Gramm der Wurzel sind für einen Menschen tödlich, bei Hunden geht man von einer tödlichen Dosis von fünf Gramm aus. Aber auch die bloße Berührung kann zu Beschwerden führen, denn der Giftstoff Aconitin wird auch durch die Haut aufgenommen. Typische Vergiftungserscheinungen nach dem Kontakt oder Verzehr des Eisenhutes sind Erbrechen, Durchfall, Krämpfe, Herzrhythmusstörungen und Atemlähmung. Auch wenn die Pflanze in vielen Gärten Tradition hat, sollte sie auf keinen Fall in der Nähe von Tieren oder kleinen Kindern gepflanzt werden. Sollte Ihr Tier doch in Kontakt mit der Pflanze gekommen sein, ist es ratsam, sofort den nächsten Tierarzt aufzusuchen.

Brunfelsie

Die enthaltenen Giftstoffe beeinträchtigen das Nervensystem. Entsprechend beobachtet man (neben Speicheln, Erbrechen und Durchfall) Störungen desselben: Krämpfe und Übererregbarkeit bzw. Muskelsteife, fehlende Reflexe, Atemnot und Koma.

Buchsbaum

Er zählt zu den beliebtesten Hecken überhaupt und ist aus den meisten Gärten kaum noch wegzudenken. Buchsbaum (Buxus sempervirens) ist ein fester Bestandteil des deutschen Gartenbaus. Egal, ob als Hecke, Topfpflanze oder in außergewöhnlichen Formschnitten, der Buchsbaum brilliert mit seiner Vielfältigkeit und den immergrünen Blättern überall. Leider ist unser Liebling aber nicht für Tiere geeignet. Auf Hunde, Katzen, Nager und sogar Pferde hat die Pflanze eine giftige Wirkung und kann zu Erbrechen, Durchfällen und Krämpfen führen. Glücklicherweise hat der Buchsbaum einen bitteren Geschmack und wird von den meisten Tieren gemieden, sodass nur selten schwere Vergiftungen mit Lähmungen oder sogar tödlichem Ausgang auftreten.

Buschwindröschen

Bei dem Buschwindröschen handelt es sich um eine krautige Pflanze mit einer Wuchshöhe zwischen elf Zentimeter und 25 Zentimeter. Sie wird gern in Blumengärten aufgrund ihrer weißen Blüten eingepflanzt und findet sich auch als Wildwuchs. Sie besitzt Blütensterne mit gelben Staubgefäßen. Buschwindröschen blühen zwischen März und Ende April/Anfang Mai.

Alle Pflanzenteile enthalten geringfügig giftiges Protoanemoin (Alkaloid), welches bei getrockneten Pflanzen seine Giftwirkung verliert. Zusätzlich befindet sich in der Wurzel Triterpensaponine, das für Hunde sind tödlich sein kann.

Mögliche Symptome und Vergiftungsfolgen: bei Hautkontakt Hautreizung mit eventueller Blasen- und Pustelbildung, bei Verzehr Schleimhautreizungen im Mund- und Rachenraum, Übelkeit, Erbrechen, lutiger Durchfall, Blutungsneigung, Nierenschädigungen

Efeu

Efeu ist als Kletterpflanze sehr beliebt und weit verbreitet. Hundehalter sollten ihre Hunde kein Efeu anfressen lassen, denn alle Pflanzenteile von den Blättern über die Beeren und den Saft bis hin zu den Stängeln beinhalten eine giftige Substanz: Saponine.  Auch als Zimmerpflanze ist der Efeu unter den Giftpflanzen zu finden. Bis auf die Früchte, ist das Efeu mäßig giftig. Ein fressen der Früchte kann hingegen fatale, lebensbedrohliche Folgen für Hunde haben. Symptome und Vergiftungsfolgen: Erbrechen, unruhiges Verhalten, Durchfall, Appetitlosigkeit, Schleimhautreizung im Mund- und Rachenraum, Kreislaufprobleme, bei Verzehr von mehreren Früchten möglicher Herzstillstand

Eibe

So vielseitig ist kaum ein anderes Nadelgehölz: Eiben (Taxus baccata) eignen sich als Einzelbaum und Heckenpflanze, aber auch als Formgehölz hat die Pflanze eine lange Tradition. Auch heute wird die Eibe noch häufig genutzt, schließlich ist sie pflegeleicht, robust und bildet blickdichte Hecken. Doch leider ist die Pflanze in fast allen Pflanzenteilen hochgiftig. Besonders die Nadeln und die Samen, welche sich in den knallroten Früchten befinden, enthalten Taxin. Dieses führt zu Erbrechen, Übelkeit, Schwindel und Pupillenerweiterung. Schließlich folgt Bewusstlosigkeit und nicht selten setzt nach wenigen Stunden das Herz aus. Deshalb sollte die Pflanze nicht in der Nähe von Tieren angebaut und bei dem Verdacht einer Vergiftung sofort der Tierarzt informiert werden.

Engelstrompete

Riesige Trompetenblüten in strahlenden Farben – kein Wunder, dass die Engelstrompete (Brugmansia) immer noch zu den beliebtesten Kübelpflanzen auf Terrassen und in Gärten zählt. Der schöne Exot ist auch einfach ein wahrer Hingucker und mit bis zu 4 m Höhe und den zahlreichen Blüten kaum zu übersehen. Leider hat diese Schönheit auch ihre Schattenseiten: So steht die Pflanze im Ruf, eine bewusstseinsverändernde Wirkung zu haben und wird von Konsumenten gegessen oder geraucht, obwohl die Gefahr einer tödlichen Überdosis sehr hoch ist. Auch für Tiere ist der Verzehr der Pflanze nicht ungefährlich. Alle Pflanzenteile sind giftig und können bei Verzehr zu Erbrechen, Durchfall, Krämpfen, Herzrhythmusstörungen, Atemnot oder sogar zum Kreislaufstillstand führen.

Fingerhut

Seien Sie auf Ihren Gassirunden am Waldesrand und auf Waldlichtungen besonders vorsichtig. Denn hier ist der giftige Fingerhut besonders häufig anzutreffen. Ihr Vierbeiner sollte Sie auf keinen Fall fressen, ansonsten leidet er unter Durchfall, Erbrechen und Herzrhythmusstörungen.

Geißblatt

Wächst das wohlriechende Geißblatt in Ihrem Garten? Dann sollten Sie immer alle Beeren einsammeln und Ihren Vierbeiner davon abhalten an den Blättern der Pflanze zu knabbern oder sich einen ihrer Zweige zum Spielen zu schnappen. Denn sonst könnte er sich vergiften und an Durchfall, Erbrechen, Krampfanfällen, Fieber und Herz-Kreislaufstörungen leiden.

Ginster (Genista)

Sommer, Sonne, Sonnenschein – der Ginster (Genista) ist mit seinem mediterranen Flair und den bunten Blüten ein beliebter Zierstrauch geworden. Besonders seine Robustheit und die wenige Pflege, die er braucht, sind für viele ein Grund, den halbhohen Sträucher ein Zuhause zu geben. Bevor Sie sich jedoch entschließen, Ginster anzupflanzen, sollten Sie an Ihre Vierbeiner denken: Alle Ginsterarten sind (wenn auch verschieden stark) giftig. Eine Vergiftung zeigt sich in Übelkeit, Erbrechen und Durchfall, aber auch Verstopfungen bis hin zum Darmverschluss sind möglich. Auch Wesens- und Bewusstseinsveränderungen wie Unruhe, Erregung, Lähmungen oder Bewusstlosigkeit können auftreten.

Goldregen

Der Goldregen ist an seinen leuchtend gelben Blüten zu erkennen, die von Mai bis Juni in einem Blütenmeer von den Trieben herabhängen, wie Regentropfen. Vor allem in Parkanlagen ist die giftige Pflanze vielfach vorhanden, weshalb hier besonders auf Hunde geachtet werden sollte, denn Goldregen besitzt Chinolizinalkaloide in allen Pflanzenteilen, die bei Verzehr schnell den Tod herbeiführen können.

Mögliche Symptome und Vergiftungsfolgen: starkes Hecheln, Muskelzittern, Gleichgewichtsstörungen, Erbrechen, Muskelkrämpfe, Lähmung der Atemorgane, Tod durch Erstickung oder Kreislaufversagen

Herbstzeitlose

Die Herbstzeitlose finden Sie als Zier- und Wildpflanze nicht nur in Ihrem Garten, sondern auch auf feuchten Wiesen.

Alle Pflanzenteile der Herbstzeitlosen sind für unsere Hunde hoch giftig. Die Pflanze enthält das Colchizin. Dieses kann zu schweren Schleimhautreizungen führen. Zudem kann es leider auch die Zellteilung verhindern.

Die Lähmungen als Vergiftungserscheinung ist das Ergebnis dessen, dass das Colchizin die Blut- Hirn-Schranke passiert. Zunächst erregend wirkend, führt es doch im späteren Verlauf zu Lähmungen. Als weitere Vergiftungserscheinungen werden Sie Erbrechen, Durchfall und Herz-Kreislauf-Versagen beobachten können.

Eine Vergiftung kann eintreten, wenn die Tiere im Sommer diese Pflanze mit den Samenkapseln fressen, nur ein paar wenige Samen reichen aus.

Im Herbst ist das Fressen der Blätter bedrohlich. Werden Sie aufmerksam, wenn Ihr Hund anfängt, Nahrung zu verweigern, erbricht, stark speichelt, Koliken und blutigen Durchfall bekommt. Bei hoher Aufnahme kann es zu Atemlähmung kommen, die zum Tod führt.

Im späteren Verlauf kann es zu Kreislaufstörungen und Lähmungen kommen. Bei starker Vergiftung kann der Tod nach etwa 1 bis 3 Tagen durch Atemlähmung eintreten.

Nach dem Verzehr von Herbstzeitlose ist unbedingt ein Tierarzt aufzusuchen.

Hortensie

Als (schwach) giftig gelten Hortensiengewächse für Pferde, Hunde, Katzen, Vögel, Hamster, Hasen und Meerschweinchen. Die in der Hortensie enthaltenen Giftstoffe können bei diesen Tieren Kreislaufprobleme, aber auch Magen-Darm-Beschwerden verursachen. Aufgrund der geringen Konzentration kommt es allerdings nur bei hohem Verzehr zu ernsthaften Vergiftungserscheinungen. Insbesondere Hunde sind für gewöhnlich nur gering gefährdet. Hat Ihr Hund von der Hortensie gefressen, sind in der Regel keine schweren Vergiftungen zu befürchten. Todesfälle bei Hunden, die durch den Verzehr von Hortensien verursacht wurden, sind nicht bekannt. Dazu kommt, dass der recht bittere Geschmack die meisten Tiere ganz natürlich abschreckt. Sollte eines Ihrer Haustiere an der Pflanze geknabbert haben, empfiehlt es sich dennoch, vorsorglich einen Tierarzt aufzusuchen.

Hyazinthen

Durch hohe Blühkolben fallen Hyazinthen sofort auf und werden als diese identifiziert, wenn sie um die Oster- und Frühjahreszeit blühen. Sie sind in den unterschiedlichsten Blütenfarben erhältlich. In ihnen stecken Calciumoxalat und andere Schadstoffe. Diese sind in allen Pflanzenteilen enthalten, wobei in den Blumenzwiebeln der höchste Anteil lagert und entsprechend schlimmere Vergiftungserscheinungen auslösen kann.

Mögliche Symptome und Vergiftungsfolgen: starke bis blutige Schleimhautreizungen, Erbrechen eventuell mit Blutauswurf, starker Durchfall

Kirschlorbeer

Vor allem als Buchsbaumersatz hat sich der Kirschlorbeer (Prunus laurocerasus) in den vergangenen Jahren einen Namen gemacht. Aber der immergrüne Strauch kann noch mehr: Mit seinen weißen Blüten und den dunklen Früchten ist der Kirschlorbeer ein echter Hingucker unter den Gartenhecken. Auch der Geschmack der Früchte ist nicht zu verachten. Nur das Kochen vor dem Naschen ist Pflicht, da die Kirschen roh giftig sind. Und dort liegt auch das Problem des Kirschlorbeers: Blätter, Blüten und Samen des Kirschlorbeers sind (roh) giftig. Besonders von den Früchten geht eine Gefahr aus, da sie angenehm süß schmecken und den bitteren Geschmack der Samen überdecken können. Deshalb werden sie gerne von Tieren gefressen. Eine Vergiftung mit Kirschlorbeer zeigt sich in vermehrtem Speichelfluss, Magen- und Darmproblemen sowie Atemnot.

Maiglöckchen

Maiglöckchen (Convallaria majalis) sind die ersten Boten des Frühlings und in vielen Gärten sehr beliebte Bewohner. Besonders ihre kleinen, glockenförmigen Blüten haben etwas Zauberhaftes und ihr zarter, süßer Geruch macht sie zu einer beliebten Pflanze für Parfüms. Doch während sie für Vögel und Insekten eine nützliche Nahrungsquelle sind, sollten Menschen und Haustiere sich nicht von ihrem unschuldigen Äußerem täuschen lassen. Nach dem Verzehr treten schnell Herzrhythmusstörunen, Magen- und Darmbeschwerden sowie Krämpfe auf. Zusätzlich wird das Maiglöckchen häufig mit Bärlauch verwechselt, welcher ganz und gar ungefährlich und sogar ein beliebtes Gewürz ist. Hier sollte man auf jeden Fall zweimal hinsehen!

Misteln

Wenn Sie aufmerksam durch die Natur laufen, können Sie vereinzelt Mistelzweige in den Bäumen entdecken.

Mistelzweige sind zur Weihnachtszeit immer beliebter. In vielen Tierbögen hängen sie herab, die giftigen Zweige und somit stellen sie eine giftige Bedrohung für unsere Hunde dar.

Alle Teile der Mistel sind für unsere Hunde giftig. Verantwortlich sind die Viscotoxine.

Beobachten Sie Symptome wie Erbrechen, Durchfall, Bauchkrämpfe oder Muskelzucken, können das Anzeichen einer möglichen Vergiftung durch einen Mistelzweig sein.

 

Verdächtigen Sie Ihren Hund des Verzehrs dieser giftigen Pflanze, suchen Sie bitte einen Tierarzt auf.

Oleander

Der Oleander stammt aus der Pflanzenfamilie der Hundsgiftgewächse (Apocynaceae), was nicht von ungefähr kommt, denn er besitzt gifte Stoffe, die bei Hunden den Tod herbeiführen können. Bei Oleandern handelt es sich um breitbuschig wachsende Pflanzen mit lanzettenförmigen Blättern und sie können eine Höhe von bis zu fünf Metern erreichen. Sie wachsen sogar wild an Fluss- und Bachufern, während sie gezielt überwiegend in Ziergärten ihren Platz finden. Das herzwirksame Glycosid Oleandrin sowie Neriosid sorgen für Vergiftungen bei Mensch sowie Hund. Sie sind in allen Teilen der Oleander-Pflanzen enthalten. Die Gifte dringen auch durch offene Wunden in den Körper ein. Mögliche Symptome und Vergiftungsfolgen: Erbrechen, Durchfall, verlangsamter Puls, Pupillenerweiterung, Krämpfe, Blaufärbung der Mundschleimhaut, Herzrhythmusstörungen, Herzlähmung nach zwei bis drei Stunden möglich

Rhododendron

Schön, aber auch anspruchsvoll: Der Rhododendron (Rhododendron) zählt zweifellos zu den wichtigsten Blühsträuchern in Österreich. Besonders seine Sortenvielfalt, aber auch die wunderschönen, großen Blüten lassen viele Gärtnerherzen höher schlagen. Mittlerweile gibt es sogar Parks, in denen man die Vielfalt dieses außergewöhnlichen Busches bestaunen kann. Doch bei aller Liebe muss man auch die negativen Seiten des Rhododendrons sehen: Denn leider sind vor allem die Blätter der Pflanze giftig. Besonders anfällig für das Gift sind Pferde und Schildkröten, die oftmals wenige Stunden nach Verzehr der grünen Blätter versterben. Aber auch Hunde, Katzen oder Nager leiden nach dem Genuss von Rhododendron an Entzündungen im Magen-Darm-Bereich, Krämpfen und Lähmungen

Riesenbärenklau

Auch wenn er schön anzusehen ist, ist der Riesenbärenklau (Heracleum mantegazziuanum) im Garten meist ein ungebetener Gast. Trotzdem breitet sich die bis zu fünf Meter hohe Pflanze immer weiter aus und ist heute fast in ganz Deutschland zu finden. Besonders die Heimtücke der Pflanze ist dabei so gefährlich: Im Gegensatz zu anderen Pflanzen muss der Bärenklau nicht gegessen werden, um seine gesundheitsschädliche Wirkung zu zeigen, sondern der einfache Hautkontakt reicht aus. Der Pflanzensaft des Riesenbärenklaus enthält sogenannte Furocumarine, welche eine hautreizende Wirkung haben. Unter Einwirkung von Sonnenlicht bilden sich so verbrennungsähnliche Hautschäden mit Blasenwurf und offenen Wunden. Sowohl Menschen als auch Tiere, können von den Verbrennungen betroffen sein. Kommt Ihr Tier in Kontakt mit Riesen-Bärenklau sollte es in den Schatten geführt und der Pflanzensaft mit Wasser abgewaschen werden. Bei Verbrennungen ist zusätzlich ein Tierarzt zu informieren.

Rittersporn

Der Rittersporn (Delphinium consolida) ist eine Wild- und Garten-Zierpflanze aus der Familie der Hahnenfuß-Gewächse (Ranunculaceae). Der Acker- oder Feld-Rittersporn wird bis zu 40 Zentimeter hoch. Seine Blätter sind zwei- bis dreilappig und wechselständig. Zwischen Mai und August trägt er blau-violette Blüten in einer lockeren Traube. Die behaarten Stängel sind stark verzweigt, die Samen schuppig und dunkelbraun.

Alle Pflanzenteile des Rittersporns sind für Tiere stark giftig, vor allem die Samen. Verschiedene polyzyklische Diterpenalkaloide bewirken örtlich starke Entzündungen. Anzeichen einer Rittersporn-Vergiftung können Erbrechen, Bauchkrämpfe, Speicheln, Unruhe, steifer Gang, Muskelzucken, Lähmungen und verlangsamte Atem- und Herzfrequenz sein. Suchen Sie in diesem Fall einen Tierarzt auf!

Schierling

Weniger begeistert ist man über diese Pflanze im Garten. Aber, Sie werden diese auf Ihren Hunderunden sehr oft sehen und da Sie sich in dieser Rubrik befinden, wissen Sie, dass der Schierling giftig ist.

Genau genommen, gehört Gefleckter Schierling sogar zu den giftigsten einheimischen Pflanzen. Dabei ist die Pflanze in allen ihren Teilen hoch giftig. Verantwortlich dafür ist das Alkaloid Coniin.

Gefleckter Schierling: Schon eine geringe Menge kann tödlich sein.

Bitet achten Sie darauf, dass Ihr Hund keine Vorliebe für diese gefährliche Pflanze entwickelt. Bei dem kleinsten Verdacht auf Verzehr, sollten sie direkt und sofort einen Tierarzt aufsuchen.

Tannennadeln

Hunde kommen recht einfach an Tannennadeln, wenn Du einen Christbaum zu Hause hast. Die Nadeln enthalten aber ätherische Öle, die möglicherweise die Nieren und die Leber schädigen können.

Symptome: Abmagerung, Koliken, Lichtempfindlichkeit, Schwitzen, starkes Hecheln

Gefahr. Leber- und Nierenschäden

Lebensbaum (Thuja)

Lebensbäume zählen zu den immergrünen Pflanzen, die als Baum und als Hecke Gefallen finden. Er besitzt schuppenförmig angeordnete Blätter und wächst als Baum in einer natürlichen Kegelform mit einer schlank zusammenlaufenden Baumspitze. Im Herbst bilden sie kleine Zapfen an den Blattspitzen. Auf Friedhöfen und Parks sind Lebensbäume besonders oft anzutreffen.

Sie zählen zu den Giftpflanzen, weil sie über viel ätherisches Öl in manchen Pflanzenteilen verfügen, die Vergiftungserscheinungen bei Hunden auslösen können. Junge Triebe und Triebspitzen sowie hölzerne Pflanzenteile und die Fruchtkörper besitzen einen hohen Anteil an ätherischem Öl. Knabbert Ihr Hund daran, kann dies tödliche Folgen für den Vierbeiner haben.

Mögliche Symptome und Vergiftungsfolgen: starke bis sehr extreme Krämpfe im Magen- und Darmbereich, schwerer Durchfall mit starken Blähungen, extremes Erbrechen, Schleimhautreizungen, Leber- und Nierenschädigungen, Lähmungen der Atemwege, bei tragenden Hündinnen Abort, Herzversagen oder Atemstillstand mit Todesfolge

Tollkirsche

Mit ihren dunklen Blüten und den schwarzen Früchten ist die Tollkirsche (Atropa belladonna) eine hübsche Dekoration in vielen Gärten. Leider hat die buschige Pflanze rein gar nichts mit unserem Kirschenbaum zu tun: Alle ihre Pflanzenteile – auch die appetitlich aussehenden Früchte – sind giftig. Auch eine halluzinogene Wirkung ist zu beobachten, weshalb die Tollkirsche früher zur Herstellung von Drogen benutzt wurde. Ihren lateinischen Beinamen Belladonna (frei übersetzt: Schöne Dame) erlangte die Pflanze dadurch, das früher reiche Damen ein Tollkirschenextrakt in die Augen träufelten um ihre Pupillen zu weiten. Neben den weiten Pupillen treten bei einer Vergiftung mit Tollkirsche Wesensveränderungen wie Aggressivität oder Unruhe, Durst, Herzrasen und Atemnot auf. Auch für Tiere ist der Verzehr der Tollkirsche absolut giftig.

Tulpen

Die Tulpe zählt zu den beliebtesten Pflanzen, die den Frühling einläuten. An ihren langen Stielen und der Kopfblüte sind sie sicher zu erkennen. Auch als Schnittblumen finden sie den Weg in die Wohnzimmer und erfordert daher doppelte Vorsicht, wenn Hunde draußen und im Haus frei herumtollen, denn bei Tulpen handelt es sich um giftige Pflanzen. In allen Teilen der Pflanzen, von der Zwiebel über die Stängel bis hin in die Blütenblätter, sind sogenannte Tuliposide A und B sowie Tulipin enthalten, welche die Tulpen in die Liste der Giftpflanzen einsortieren lässt, wenngleich sie „nur“ schwach giftig ist. Allerdings können sich bei kleinen Welpen stärkere Symptome und Vergiftungsfolgen bemerkbar machen. Mögliche Symptome und Vergiftungsfolgen: Haut- und Schleimhautreizungen, Juckreiz bei Hautkontakt, Magen- und Darmreizungen, Bauchkrämpfe, Atembeschwerden

Wacholder

Sowohl die Blüten, als auch die Stängel sind für Hunde giftig. Sie sorgen für Erbrechen, Durchfall und bei zu großer Menge zu einem Herzstillstand.

und viele, viele andere Pflanzen.

Man wir natürlich nicht alle dieser Pflanzen erkennen können. Deswegen sollte dein Schützling beim Spazieren keine Möglichkeit haben, Pflanzen anzuknabbern. Lass deswegen deine Fellnase beim Gassi gehen nicht aus den Augen.

Die Anzahl an giftigen Pflanzen ist extrem hoch. Es ist also unmöglich, jede einzelne detailliert zu beschreiben. Ich möchte dir hier trotzdem einige vorstellen, auf die du besonders achten solltest.

Der Kirschlorbeer wurde 2013 zur Giftpflanze des Jahres ernannt. Und das nicht ohne Grund: Diese Pflanze ist sehr giftig und (leider) auch sehr weit verbreitet. Sie wird nämlich gerne als immergrüne Hecke verwendet. Auch wenn sie schön aussieht, ihr Gift hat es in sich. Gehe beim Spaziergang also lieber einen großen Bogen um sie.

Der Buchsbaum zählt zu den beliebtesten Hecken überhaupt und ist aus den meisten Gärten kaum noch wegzudenken. Buchsbaum (Buxus sempervirens) ist ein fester Bestandteil des deutschen Gartenbaus. Egal, ob als Hecke, Topfpflanze oder in außergewöhnlichen Formschnitten, der Buchsbaum brilliert mit seiner Vielfältigkeit und den immergrünen Blättern überall. Leider ist unser Liebling aber nicht für Tiere geeignet. Auf Hunde, Katzen, Nager und sogar Pferde hat die Pflanze eine giftige Wirkung und kann zu Erbrechen, Durchfällen und Krämpfen führen. Glücklicherweise hat der Buchsbaum einen bitteren Geschmack und wird von den meisten Tieren gemieden, sodass nur selten schwere Vergiftungen mit Lähmungen oder sogar tödlichem Ausgang auftreten.

Beim Bärenklau sind sich viele uneinig darüber, ob er giftig für Hunde ist oder nicht. Das liegt daran, dass nur bestimmte Sorten gefährlich sein können. 

Der kleine Wiesen-Bärenklau ist für unsere Vierbeiner harmlos. Im Gegensatz dazu ist der Riesen-Bärenklau aber sehr giftig. 

Eine Berührung reicht schon aus. Du erkennst ihn daran, dass er mindestens 1,50 m hoch ist. Trotzdem solltest du auch bei kleineren Pflanzen aufpassen, denn auch der Riesen-Bärenklau muss erst einmal wachsen. Ein „jüngeres“ Exemplar kann also auch ein heranwachsender Riesen-Bärenklau sein. 

Wenn der Instinkt nicht reicht.

Viele Menschen sind der Meinung, Hunde wüssten instinktiv welche Pflanzen sie fressen dürfen und welche giftig sind. Sie machen sich daher keine Gedanken über mögliche Giftpflanzen in ihrem Haus oder Garten.

Bei den Vorfahren unserer treuen Begleiter, den Wölfen, war das auch der Fall. Jedoch sind durch das Zähmen und die jahrhundertelange Zucht viele dieser ursprünglichen Instinkte nicht mehr so stark ausgeprägt wie früher. 

Außerdem importieren wir unsere heutigen Haus- und Gartenpflanzen oft aus anderen Ländern. Daher sind sie den früheren „wilden“ Pflanzen nicht mehr besonders ähnlich.

Es kann also schnell passieren, dass dein Schützling Pflanzen anknabbert, die für ihn giftig sind. Verlass dich also nicht zu sehr auf die Instinkte deines Lieblings, sondern entferne alle giftigen Pflanzen, bevor sie sein Interesse wecken.

So kann es zu einer Vergiftung kommen.

Hunde können auf verschiedene Weisen das Gift einer Pflanze aufnehmen. Dabei kommt es darauf an, um was für eine Giftpflanze es sich handelt.

Die häufigste Aufnahmeart ist über das Maul. Das passiert zum Beispiel, wenn dein an den Blättern, Blüten oder der Wurzel der Pflanze knabbert. 

Viele Vierbeiner machen das aus Langeweile, aus Neugier oder einfach, weil die Blume so interessant riecht. Manchmal werden Pflanzenteile auch vollständig verschluckt. 

Leider ist es besonders gefährlich, wenn das Gift in den Magen gelangt. Von dort aus kann es sich dann sehr schnell im ganzen Körper verbreiten.

Bei einigen Pflanzen reicht schon der Hautkontakt, um das Gift zu übertragen. Das ist zum Beispiel beim Bärenklau so. 

In besonders seltenen Fällen kann auch das Einatmen des Gifts zu Symptomen führen. Die Vergiftung ist bei diesen Aufnahmearten aber nicht so stark und gefährlich wie bei der Aufnahme über das Maul.

Symptome einer Vergiftung.

Bei einer Vergiftung durch eine Pflanze kann es zu vielseitigen Symptomen kommen, da jedes Gift anders wirkt. Es gibt aber einige Symptome, die bei den meisten Vergiftungen auftreten.

Die erste Reaktion des Körpers nach einer Vergiftung ist meist Erbrechen oder Durchfall. Dadurch soll das Gift schnell wieder aus dem Körper gebracht werden. Doch leider ist es in diesem Fall schon zu spät. Es wurde schon zum Teil oder zur Gänze ins Blut aufgenommen. 

Dein Schützling merkt wahrscheinlich selbst, dass mit ihm etwas nicht stimmt. Er wirkt dann sehr unruhig und läuft hin und her. Einige Giftstoffe verursachen aber auch Lähmungserscheinungen und Apathie.

Eine Vergiftung geht oft mit einer vermehrten Speichelproduktion einher. In extremen Fällen ist das am Schaum vor dem Maul erkennbar. Weitere Symptome sind Bauchschmerzen und Appetitlosigkeit.

Blut im Erbrochenen, Kot oder Urin sind ebenfalls ein Anzeichen einer Vergiftung. Außerdem verursachen die meisten Gifte nach einer Weile Kreislaufbeschwerden, Zittern, Krämpfe und Atembeschwerden.

Ist die Vergiftung schon sehr fortgeschritten und wurde nicht behandelt, kann es sogar zu Organausfällen oder zum Atemstillstand kommen.

Hier findest du die wichtigsten Symptome noch einmal zusammengefasst:

  • Erbrechen
  • Durchfall
  • Bauchschmerzen
  • Appetitlosigkeit
  • Unruhe
  • Apathie
  • Lähmungserscheinungen
  • vermehrte Speichelproduktion
  • Blut im Erbrochenen, Kot oder Urin
  • Kreislaufbeschwerden
  • Zittern
  • Krämpfe
  • Atembeschwerden
  • Atemstillstand
  • Organversagen

Bei Verdacht: Schnell handeln!

Treten einige der oben genannten Symptome bei deiner Fellnase auf, darfst du keine Zeit verlieren. Solange das Gift nicht resorbiert wurde, d.h. nicht im Blut ist, kann der Arzt deinem Schützling helfen, in dem er ihn mittels Medikamente zum Erbrechen bringt. Du selbst solltest das auf keinen Fall versuchen, das sonst Erstickungsgefahr droht.

Für manche Gifte gibt es Gegenmittel, für viele leider nicht.  In den meisten Fällen muss der Vierbeiner nach aufgenommen Gift und starken Vergiftungssymptomen längere Zeit intravenöse Infusionsflüssigkeit bekommen. Sie schwemmt die Giftstoffe dann möglichst rasch aus dem Körper. 

Deswegen solltest du auch schon zum Tierarzt gehen, wenn du nur den Verdacht hast, dass dein Liebling eine giftige Pflanze gefressen hat. Warte auf keinen Fall bis die ersten Symptome auftreten. Dann könnte es nämlich schon zu spät sein.

1. Ruhe bewahren

Eine Vergiftung kann schwerwiegende Folgen haben, das ist keine Frage. Es bringt aber niemandem etwas, wenn du in Hektik verfällst. Bleibe also ruhig und überlege, was du nun als Nächstes tust. 

So kommt es zu keinen unüberlegten Handlungen und du beruhigst deinen Schützling gleichzeitig. Denn das letzte, was er nun braucht, ist Aufregung.

2. Erste Hilfe

Wenn die Vergiftung schon fortgeschritten und dein treuer Begleiter bewusstlos ist, solltest du Erste Hilfe leisten. Bringe ihn in die stabile Seitenlage und überprüfe immer wieder seinen Puls und seine Atmung. 

Stell dich darauf ein, im Notfall Wiederbelebungsmaßnahmen durchzuführen.

3. Kohletabletten geben

Kohletabletten (auch Aktivkohle genannt) binden das Gift im Magen-Darm, machen es somit unwirksam und werden dann mit dem Kot ausgeschieden. Sie wirken aber nur, wenn seit der Aufnahme des Gifts noch nicht viel Zeit vergangen ist.

Sobald das Gift ins Blut gelangt ist, können Kohletabletten die Vergiftung nicht mehr verhindern.

Jeder Hundehalter sollte für den Notfall Aktivkohle im Haus haben. Sprich vorher am besten mit einem Tierarzt ab, wie viele Tabletten bei einer Vergiftung gegeben werden sollten.

4. Sofort zum Tierarzt

Sobald du den Verdacht hast, dass dein Vierbeiner eine giftige Pflanze gefressen hat, solltest du umgehend mit ihm zu einem Tierarzt fahren. Informiere dich vorher, ob er geöffnet hat. Zur Not musst du deinen Liebling in eine Tierklinik bringen.

Der Tierarzt sollte vorher am besten telefonisch über den Notfall informiert werden. Dann kann er sich darauf einstellen und die passenden Medikamente bereithalten. 

Falls die Vergiftung schon fortgeschritten ist, kann dein Kleiner vielleicht nicht mehr laufen. Dann solltest du schnell Hilfe für den Transport zum Tierarzt oder zur Tierklinik organisieren.

Das Problem bei einer Vergiftung durch Pflanzen ist, dass jedes Gift anders wirkt und somit auch ein anderes Gegenmittel bzw. eine andere Therapie bedarf.

Deswegen solltest du dem Arzt deine Vermutung über

die Art der Vergiftung sowie über die aufgenommene Menge mitteilen.

Erzähle ihm außerdem detailliert von allen Symptomen. Wenn es möglich ist, solltest du die giftige Pflanze sogar mitbringen. 

Wenn dein Schützling schnell therapiert wird, erhöht das die Überlebenschancen enorm. Deswegen gilt: Beim Verdacht einer Vergiftung so schnell wie möglich handeln!

Tipps zur richtigen Vorbeugung

1. Alle giftigen Pflanzen entfernen

Überprüfe alle deiner Zimmer- und Gartenpflanzen darauf, ob sie giftig für deinen Pelzträger sind. Wenn ja, solltest du sie umgehend entfernen, verschenken oder zumindest außerhalb der Reichweite deines Vierbeiner stellen. 

Die Liste der giftigen Pflanzen ist natürlich nicht vollständig. Auch in einem Buch über Pflanzen können nicht alle Giftpflanzen der Welt aufgelistet sein. Deswegen gilt im Zweifelsfall: Was nicht hundertprozentig unschädlich ist, muss weg.

2. Expertenmeinung vor den Kauf einer Pflanze

Wenn du beim Floristen oder im Gartencenter eine neue Pflanze kaufen willst, solltest du dich vorher über sie informieren. Dafür kannst du zum Beispiel den Berater im Laden fragen, ob diese Zimmer- oder Gartenpflanze für Vierbeiner ungefährlich ist.

3. Vorsicht meim Sparziergang

Giftige Pflanzen lauern nicht nur im Zimmer oder im Garten. Die gefährlichsten sind vermutlich auf Wegrändern oder Wiesen zu finden. Deswegen solltest du die Blumen und Sträucher auf dem Weg im Blick haben und an „verdächtige“ nicht allzu nah herangehen. So hat dein haariger Gefährte nicht die Möglichkeit, sich beim Spazierengehen zu vergiften.

4. Anti-Knabber-Training

So ganz vermeiden lässt sich der Kontakt zu Pflanzen natürlich nicht. Deswegen ist es sinnvoll, deinem Liebling von Anfang an beizubringen, dass er weder Unbekanntes noch Pflanzen anknabbern darf. Hat er das erst einmal gelernt, musst du auch beim Spaziergang keine Angst mehr vor einer Vergiftung durch Pflanzen haben.

Oberste Priorität hat bei einer Vergiftung, dass du die Symptome ernst nimmst und umgehend zu einem Tierarzt fährst. Jede Sekunde zählt! Deshalb solltest du auf keinen Fall Zeit damit vergeuden, selber herumzudoktern oder im Internet zu recherchieren. Nur der Tierarzt kann entscheiden,

welche Medikamente oder Maßnahmen die richtigen sind.

www.hundeo.com/gesundheit/giftige-pflanzen

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