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Zuchtverbandswechsel

Vom ÖKV/FCI zum AÖRC/RVÖ
Aus gegebenen Anlässen haben wir
.......

Unser eigener Trainingsplatz!

  SVÖ OG 44  Braunau-Ranshofen 

NEWS:

14.09.2020

Herzlichen Glückwunsch an Albert und Bullet zur schwarzen Madonna zu diesem Erfolg.

Vom 04. 09. 2020 bis 06.09.2020 fand der 1. Durchgang zur Kärntner Landesmeisterschaft statt. Albert und

Bullet starteten in der IGP 1 und errangen unter dem geschulten Auge von Leistungsrichter Hr. Johann Pronebner den 1. Platz. Bullet war der jüngste Starter in der IGP 1.

Wir sind so stolz auf Bullet und Albert was sie alles als Team meistern.

Weiter so, wir drücken euch die Daumen.

Am 28. August 2020 fand unser 1. D - Wurf  Welpentreffen statt. 

Mehr Bilder unter:

1. Welpentreffen 

Ein paar Bilder vom Diablo und Dave zur schwarzen Madonna beim Training.

Fährte und Unterordnung mit 10 Wochen. Trainiert wir bei uns am Hundeplatz SVÖ Braunau-Ranshofen - OG 44. Mit seinen 10 Wochen macht er das schon richtig super. Ist immer voll bei der Sachen.

Mehr Bilder unter: Diablo und Dave

Wir haben wieder ein paar Bilder von Bsasu zur schwarzen Madonna bekommen.

Wir sind so stolz auf die tolle Maus und Roland was sie alles, als tolles Team meistern.

Mehr Bild unter: Bsasu

Unsere D-chen haben die Welpenstube verlassen.

Wir wünschen ihnen und seinen neuen Familien viel Glück und viele schöne gemeinsame Jahre.

Bilder vom D-Wurf

von der 1. bis 8. Woche.

Viele neue Infos im Bereich

"Wissenswertes über Rottweiler und dergleichen"

 

Unser Deckrüde

 

Diesel von Hause Ritberger

 

"Diesel"

steht gesunden Hündinnen mit Ahnentafel und ausgewerteter HD/ED zum Decken zur Verfügung.
Bei Interesse an einer Bedeckung geben wir Ihnen gerne Auskunft.

" Deckrüde"

 

"Aragon zur schwarzen Madonna" steht gesunden Hündinnen mit Ahnentafel und

ausgewerteter HD/ED zum Decken zur Verfügung.


Bei Interesse an einer Bedeckung geben wir Ihnen gerne Auskunft.

SVÖ OG 44  Braunau-Ranshofen

 

Fährten- Unterordnung und Schutzdienst

Training jeden Donnerstag

ab 16:00 Uhr
Training findet bei jeder Witterung statt. 

Fährten, Schutzdienst - und Unterordnungstrainer : 

Roland Meinx aus Judenburg

 

Falls jemand Interesse hat, einmal mit uns zu trainieren, kann sich gerne bei uns melden oder einfach vorbeikommen. Bei uns ist jeder

Herzlich Willkommen.

 

Das Training findet bei

unserem eigenem

Trainingsplatz statt.

Wir sind auch auf Facebook.

Dort sind immer die aktuellen News, Bilder, usw......

Immer auf dem neuersten Stand.

Rottweiler zur schwarzen Madonna

Letztes Update:

14.09.2020

Zecken beim Hund – Vorbeugen-entfernen-Schutz

Zecken beim Hund – Vorbeugen-entfernen-Schutz


Jedes Jahr starten Hundehalter mit ihren Hunden in den Frühling mit den bangen Fragen:
„Was tue ich gegen die Zecken?

Was ist ein geeigneter Schutz für meinen Hund?“

 

Vorsorge-Maßnahmen direkt nach dem Spaziergang mit Hund.

  •     Suche deinen Hund, zunächst, nach jedem Spaziergang gründlich nach Zecken ab.
  •     Anschließend kämme deinen Hund gut durch.
  •     Nutze dafür einen sogenannten Zeckenkamm.
  •     Lass dich nicht verunsichern, wenn du liest, dass er für Flöhe und Läuse eingesetzt wird.
  •     Wichtig sind die feinen Zinken des Kamms, die alles aus dem Fell herausbefördern.
  •     Kämme damit in „Strich-Richtung“ durch das Fell deines Hundes.
  •     Zecken, die sich noch auf der Wanderschaft durch das Fell befinden, transportierst du über diesen feinen Kamm an die Oberfläche.
  • Hier kannst du sie anschließend absammeln.
  •     Im letzten Schritte, frottiere deinen Hund mit einem weißen, leicht feuchten Handtuch gründlich ab.

Bei allen Maßnahmen, achte auf braune oder rotbraune Krabbeltiere, die entweder noch auf deinem Hund unterwegs sind oder sich schon festgesaugt haben.

Wichtig:
Unterbreche deine Vorsorge-Maßnahmen nicht, wenn du eine Zecke gefunden hast.
Wichtig ist, du entfernst diese, entsorgst sie entsprechen, wie später noch beschrieben und setzt deine Suche nach weiteren Zecken, anschließend dort fort, wo du deine Suche unterbrochen hast.
Die Wahrscheinlich einer Übertragung mit Krankheitserregern steigt deutlich, je länger die Zecke am Hund Blut saugen kann.
Daher ist es so wichtig Zecken frühzeitig zu entdecken und direkt zu entfernen.

Die richtigen Werkzeuge.

Hast du eine Zecke entdeckt, die bereits zugestochen hat, hast du mehrere Möglichkeiten die Zecke fachmännisch zu entfernen.

Nutzen kannst du dafür folgende Zecken-Werkzeuge:

    Zeckenzange

  Zecken-Pinzette    

Zeckenhebel

Zeckenschlinge

Hinweis:
Wichtig bei der Entfernung der Zecke ist: 

  •     Quetsche ihren Körper oder Kopf nicht zusammen.
  •     Ansonsten werden wohlmöglich erstrecht Krankheitserreger in die Stichstelle gedrückt.
  •     Gleichzeitig versuche der Zecke keinen Stress zuzuführen.
  •     Auch das erhöht das Risiko, dass sie darunter mehr Krankheitserreger über den Speichel ausscheidet und weitergibt.

Eine Zecke richtig entfernen.


Durch die Widerhaken die sich am Stechapparat der Zecke befinden und den Klebstoff die sie zusätzlich absondert, ist die Zecke fest mit der Haut des Hundes verbunden.

Anleitung: 

  •     lege die Zecke frei, indem du das Fell deines Hundes an der entsprechenden Stelle auseinanderhältst.
  •     greife die Zecke mit der Zeckenzange, -haken, – karte oder Pinzette so nah wie möglich an der Haut deinesHundes.                                                                                                                                                                                                                                                                                         
  •     ziehe anschließend mit gleichmäßigem Dauerdruck und einer leichten Drehbewegung.
  •     Die Zecke hat zwar kein Gewinde an ihrem Einstich-Rüssel, sondern Widerhaken, daher ist Drehen eigentlich unnötig,  jedoch tut man sich in der Drehbewegung und der Ziehbewegung meist leichter, die Zecke zu entfernen.
  •     ziehe zügig, bis die Zecke sich löst
  •     ziehe nicht ruckartig an der Zecke, dass erhöht die Gefahr des Abreißens

Wichtig:
Benutze zur Zeckenentfernung weder Öl (keine Butter oder Speiseöl), noch Klebstoff, Seife, Nagellackentferner, Pfefferminzöl, Teebaumöl etc. oder Alkohol und Benzin.
Entfernst du die Zecke nicht fachgerecht mit einer Zeckenzange, -haken, -karte oder Zeckenpinzette wie empfohlen, erhöhst du massiv das Risiko einer Borreliose-Infizierung.
Denn die Zecke wird durch das Beträufeln mit Öl, Klebstoff, Alkohol oder anderen Stoffen, unter Stress gesetzt.
Das führt bei der Zecke zu einer vermehrten Speichelabsonderung und damit erhöht sich das Risiko einer möglichen Übertragung von Krankheitserregern.

Die Zecke ist entfernt … und jetzt? 

Schaue dir als erstes den Kopf der Zecke an, ob du den ganzen Kopf mit dem Stechrüssel entfernt hast.
Nachdem du die Zecke entfernt hast, kann die Einstichstelle gerötet sein.
Daher ist es wichtig, diese Stelle zunächst gut zu desinfizieren.

Zum Beispiel mit Alkohol oder einer jodhaltigen Salbe oder Tinktur, wie Betaisodona. Die Haut behandle anschließend mit einer Salbe, die die betroffene Stelle beruhigt und pflegt. Pflegepräparate sollten daher Zinkoxid und Provitamin B5 (Panthenol) enthalten. Die Hautstelle, an der die Zecke zugestochen hat, solltest du wenn möglich weiter beobachten. Mache ein Foto, so dass du weißt, wo die Stelle war.
Oft ist das wegen des dichten Unterfells oder einer dunklen Haut des Hundes nicht so einfach, möglich Veränderungen auf der Haut des Hundes zu bemerken. Pflegepräparate sollten daher Zinkoxid und Provitamin B5 (Panthenol) enthalten. Die Hautstelle, an der die Zecke zugestochen hat, solltest du wenn möglich weiter beobachten. Mache ein Foto, so dass du weißt, wo die Stelle war.
Oft ist das wegen des dichten Unterfells oder einer dunklen Haut des Hundes nicht so einfach, möglich Veränderungen auf der Haut des Hundes zu bemerken.

Doch das Hauptsymptom einer Borreliose, ist die sogenannte „Wanderröte“.

Sie ist gekennzeichnet durch einen roten Hof um die Einstichstelle der Zecke.
Stellt sich eine Rötung an der Einstichstelle ein oder zeigt dein Hund allgemeine Krankheitssymptome, wie:

  •     Appetitlosigkeit
  •     Fieber oder Apathie, dann stelle deinen Hund unbedingt deinem Tierarzt vor. Auch dies können Anzeichen für eine Borreliose.

Hilfe! Ich habe die Zecke nicht ganz entfernt.
Sind Teile des Stechapparates der Zecke in deinem Hund steckengeblieben, ist das in den meisten Fällen nicht schlimm.
Nach und nach werden die verbliebenen Reste abgestoßen.
Bist du dennoch unsicher, suche mit deinem Hund deinen Tierarzt auf und lass ihn die Einstichstelle noch einmal kontrollieren.

Mythos: Aus dem Kopf, wächst eine neue Zecke.     
Noch immer hält sich dieses Schauermärchen. Das ist natürlich Blödsinn.
Bleibt der Kopf der Zecke, beim Versuch eine festgebissene Zecke zu entfernen, im Körper des Wirts stecken, wird dieser nicht dafür sorgen, dass der Zeckenkörper wieder nachwächst.
Der Kopf stirbt ab und wird in der Regel anschließend vom Wirtskörper abgestoßen.

Zecken sind von Natur aus sehr zäh.
Sie überleben sowohl Kälte, als auch Hitze und besitzen einen harten Schild, der sie schützt.

Was du mit der entfernten Zecke tun solltest:
Zu Hause:
Zecken lassen sich abtöten mit

  •     Alkohol von mindestens 40%,
  •     Desinfektionsmitteln,
  •     Nagellackentferner,
  •     Spiritus,
  •     Farbverdünner oder
  •     kochendem Wasser.

Eine weitere, sichere Methode ist, die Zecke zwischen einem zusammengefalteten Stück Papier mit einem Wasserglas zu zerquetschen.

Unterwegs:
Auch wenn du mit deinem Hund noch unterwegs bist, solltest du jede Zecke sofort töten.
Nur so stellst du sicher, dass sie keinen anderen Hund oder Menschen sticht und vielleicht mit einer Krankheit infiziert.
Bist du mit dem Hund unterwegs, lassen sich Zecken auch mit Steinen zerdrücken.

Du kannst sie auch mit dem Feuerzeug oder einer Zigarette verbrennen.
Vorsicht:

  •     Zecken können bis zu drei Wochen im Wasser überleben.
  •     Somit ist das Herunterspülen der Zecke in der Toilette oder im Waschbecken, keine Option.
  •     Das tötet die Zecke nicht.
  •     Zecken überleben auch das Waschen in der Waschmaschine bei bis zu 40°C.

Wichtig:
Sorge für deine eigene Sicherheit und komme weder

  •     beim Entfernen,
  •     noch beim Entsorgen der Zecke,

mit deren Körperflüssigkeiten in Kontakt.
Denn schon durch die kleinste Wunde, können Krankheitserreger übertragen werden, wie zum Beispiel die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME)-Viren.

Wie du deinen Hund gegen Zecken schützen kannst Vorbeugung durch Impfung?
Die Impfung gegen Borreliose, wird weiterhin kontrovers diskutiert. Durch eine Borreliose-Impfung werden Antikörper im Blut des Hundes gebildet. Diese Antikörper gelangen bei einer Blutmahlzeit der Zecke in ihren Darm. Hier werden die Borreliose-Erreger (Borrelien) durch die Antikörper gelähmt. So wird verhindert, dass die Borrelien über die Drüsen der Zecke in den Wirt gelangen. Es gibt keine Impfungen gegen andere von Zecken übertragbare Krankheiten.
Der Impfstoff gegen Babesiose, ist in Österreich zurzeit noch nicht erhältlich.

Empfehlung:
Titerbestimmung vor der Impfung. Vor der Impfung, lasse immer eine Titerbestimmung bei deinem Hund durchführen.
Eine Titerbestimmug gibt dir Auskunft über die im Körper vorhandenen Antikörper. Eine Impfung kann nur erfolgen, wenn bei deinem Hund noch keine Antikörper nachweisbar sind. Denn ist dein Hund bereits infiziert, kann die Impfung schwere Nierenentzündungen hervorrufen.

Schwierig wird es, wenn sich dein Hund gerade erst frisch infiziert hat. Dann sind im Blut vielleicht noch keine Antikörper nachweisbar. Die Anzahl der Antikörper im Blut, ist bei Impfungen auch entscheidend darüber, ob der Organismus vor einem bestimmten Krankheitserreger ausreichen geschützt ist. Hier sind wir wieder bei dem „Vielleicht“, denn theoretisch können viele nachgewiesene Antikörper einen Hinweis auf einen guten Schutz geben. Allerdings ist auch nachgewiesen, dass der Hund mehrfach an Borreliose erkranken kann. Daher ist trotz der Impfung weiterhin ein anderes Zeckenmittel notwendig und natürlich solltest du deinen Hund nach jedem Spaziergang weiterhin nach Zecken absuchen.

Die Frage lautet dann natürlich: Wozu dann eine Impfung?

Wichtig:
Bei gesunden Hunden kann die Impfung ab der 12. Lebenswochen durchgeführt werden.
Die erste Impfung gegen Borreliose, sollte vor dem Beginn der Zeckenzeit, im Winter, durchgeführt werden.
Nur so kann sich ein hoher Antikörperspiegel, vor der aktiven Zeit der Zecken ausbilden, und für deinen Hund einen guten Schutz bieten.

Folgendes Impfschema wird bei RIVAC Borrelia empfohlen:

  •     Erstimpfung: ab 12 Wochen, 2 Injektionen vor Beginn der Zeckensaison im Abstand von 3 bis 5 Wochen
  •     Auffrischung im Herbst: 4 bis 6 Monate nach der Erstimpfung
  •     Auffrischung im Frühjahr: nach weiteren 4 bis 6 Monaten, aber nur bei hohem Infektionsrisiko

Bei der Impfung mit dem Impfwirkstoff Merilym3, wird folgendes empfohlen:

  •     Erstimpfung: ab 12 Wochen, 2 Injektionen vor Beginn der Zeckensaison im Abstand von 3 bis 5 Wochen
  •     Auffrischung anschließend erst nach einem Jahr notwendig, solange der Hund keinem erhöhten Risiko ausgesetzt ist.

Grundsätzlich:
 Um einen nötigen Impfschutz aufrechtzuerhalten, ist eine jährliche Impfauffrischung nötig.

Was hilft noch gegen Zecken?

Um einer Übertragung von Krankheitserreger durch Zecken vorzubeugen, gibt es Arzneimittel, sogenannte „Antiparasitika“.
Hierbei spricht man auch von einem „chemischen“ Zeckenschutz. Diese Produkte gibt es in verschiedenen Anwendungsmöglichkeiten. Es gibt sie als Halsbänder, Spot-on-Präparate, Tabletten oder Sprays.
Alle diese Präparate arbeiten mit einem Nervengift, dass die Zecken, aber auch teilweise Flöhe oder Haarlinge, also Parasiten, unschädlich macht und abtötet. Antiparasitika als „chemische Zeckenabwehr“

Mahnung:
Ist dein Hund chronisch erkrankt, solltest du mit deinem Tierarzt absprechen, ob du ein Zeckenmittel anwenden darfst.
Wer chemische Zeckenmittel verwendet, sollte grundsätzlich bedenken:
Was auf Organismen, hier eben die Parasiten, giftig wirkt, ist weder für den Hund, noch für den Menschen in der Anwendung wirklich unproblematisch!

Halsbänder:

Bei der Verwendung von Halsbändern verteilt sich der Wirkstoff über den gesamten Körper des Hundes, in seiner Fettschicht (Lipidschicht) der Haut.
Da das Halsband mit dem Wirkstoff beschichtet ist.
Für eine dauerhafte, gute Wirkungsweise, ist es natürlich nötig, dass der Hund das Halsband ständig trägt.
Durch die Wirkstoffe werden Zecken abgeschreckt und damit vom Zustechen abgehalten.
Das rührt daher, dass die Zecke durch den Wirkstoff, das Gefühl hat, als würde sie auf einer heißen Herdplatte laufen.
Die Zecke fällt vom Hund ab, noch bevor sie stechen kann und mit ihrer Blutmahlzeit beginnt.
Im weiteren Verlauf wird das Nervensystem der Zecke so stark geschädigt, dass sie wenig später stirbt. 

Der beschriebene Effekt wird als Repellenswirkung oder auch als Anti-Feeding-Effekt bezeichnet, da die Zecke am Stich gehindert wird.
Gleichzeitig wird die Zecke aber auch durch den Kontakt mit dem Wirkstoff gelähmt und getötet.
Hierbei ist es unwesentlich an welcher Stelle am Hundekörper sich die Zecke befindet,
denn der Wirkstoff des Anti-Zecken-Mittels, ist über den ganzen Körper des Hundes verteilt.

Wichtig:
Nicht jedes chemische Zecken-Halsband wirkt bei jedem Hund, gleich gut. Die Zecke kann auch gegen den Wirkstoff des Halsbandes immun sein. Daher solltest du trotz des chemischen Zecken-Halsbandes, deinen Hund wie schon beschrieben, nach jedem Spaziergang auf Zecken untersuchen, durchkämmen und zusätzlich abfrottieren. Stellst du fest, dass dein Hund trotz des chemischen Zecken-Halsbandes noch häufig von Zecken aufgesucht wird, probiere gegebenenfalls einen anderen Wirkstoff als Halsband aus.

Der Wirkstoff eines Zecken-Halsbandes verbleibt in der Fettschicht der Haut.
Somit gelangt der Wirkstoff nicht in den Körper des Hundes.
Allerdings nimmt der Hund den Wirkstoff evtl. auf, wenn er verletzte Stellen am Körper beleckt.

Zu den bekanntesten Zeckenhalsbändern gehören

Scalibor Protectorband und das Seresto Halsband.

Scalibor Protectorband

Seresto Halsband

Beide Halsbänder unterscheiden sich in ihrer Wirkstoffen Scalibor Protectorband arbeitet mit dem Wirkstoff Deltamethrin.

Dies ist ein Insektizid (Insektenvernichtungsmittel) und Akarizid (Milbenbekämpfungsmittel).

  •     Es schützt neben Zecken auch gegen Sandmücken und Stechmücken.

Daher ist es gerade auch für den Urlaub geeignet, um den Hund vor

  •     Babesiose,
  •     Ehrlichose,
  •     Leishmaniose und Herzwürmern zu schützen.

Das Seresto Halsband gibt die Wirkstoffe Imidacloprid und Flumenthrin frei.
Imidacloprid ist wirksam gegen Flöhe und Haarlinge.
Flumenthrin hat die Wirkung eine Blutmahlzeit der Zecke zu verhindernden und diese am Stechen und Saugen zu hindern, weil der Wirkstoff Zecken fernhält.
Gleichzeitig wirkt auch dieses Halsband gegen die Infektion einer Leishmaniose durch die Sandmücken.

Wichtig:
Einige dieser Halsbänder sind für Wasserorganismen und Fische ebenfalls giftig.
Daher sollte man seinem Hund das Halsband abnehmen, bevor er schwimmen geht.
Vorsicht gerade auch bei kleinen Kindern, die im Haushalt leben.
Bei sehr intensivem Kuschel-Kontakt zum Hund, ist man ebenfalls immer mit den Wirkstoffen im Kontakt.
Auch haben ältere Hunde oft weniger Hautfett als jüngere Hunde.
Daher kann es sein, dass der Wirkstoff, der sich über die Haut verteilt, in der Wirkungsweise verlangsamt ist.

Die Wirkungsweise von Halsbändern gegen Zecken sind grundsätzlich gemindert, wenn

  •     dein Hund regelmäßig schwimmen geht,
  •     der Hund bei Regen durchnässt wird oder
  •     du ihn mit einem Shampoo regelmäßig wäschst.

Vorteile eines Zeckenhalsbandes:
Alle Wirkstoffe werden nur nach und nach abgegeben.
Das macht es dem Hundeorganismus leichter, mit den Wirkstoffen zurechtzukommen.

Reagiert dein Hund mit Nebenwirkungen auf die Wirkstoffe, kannst du das Halsband unkompliziert entfernen
und deinen Hund zusätzlich noch gründlich waschen, um ihn von den Wirkstoffen schnellst möglichst zu befreien.
Diese Halsbänder haben eine lange Wirkungsweise. Je nach Präparat bis zu 8 Monaten.

Spot-on-Präparate (auch hier chemische Produkte)

Spot-Ons sind Flüssigkeiten, die dem Tier auf die Haut aufgetragen werden und zwar hauptsächlich im Nackenbereich, zwischen die Schulterblätter.
Bei größeren Hunderassen auch auf den Rutenansatz.
Hier zieht es in die oberste Hautschicht, die Fettschicht ein und der Wirkstoff verteilt sich über die Haut, auf den gesamten Hund.
Je nach Präparat werden die Zecken davon abgehalten, überhaupt auf den Hund zu gehen oder
die Zecke stirbt, sobald sie den Wirt sticht.
Ein Schutz besteht ungefähr über vier Monate.

Ungeeignet ist das Präparat für Hunde, die eine Hauterkrankung oder eine offene Verletzung haben.
Außerdem sollte dein Hund in den ersten Tagen nach der Anwendung eines Spot-on Präparates nicht schwimmen gehen oder von dir gebadet werden, damit die Wirkstoffe in die Hautschichten eindringen können und die Anwendung nicht wirkungslos ist.
Lese hier unbedingt auch die Gebrauchsanweisung zu dem von dir genutzten Präparat.
Bei einigen, ist das Schwimmen des Hundes in öffentlichen Gewässern nicht erlaubt, weil sie die im Wasser lebenden Organismen schädigen.
Wichtig:

Dein Hund darf die Flüssigkeit des Spot-ons nicht erreichen und sie ablecken können.
Damit die Flüssigkeit auf die Haut deines Hundes gelangt, musst du bei Hunden mit viel und dichtem Fell, das Fell gut scheiteln und auseinanderhalten, um so die Flüssigkeit nach und nach auf die Haut deines Hundes aufzubringen.
    Vermeide selbst den Kontakt mit der Flüssigkeit. Benutzte evtl. Einmalhandschuhe.
    Achte auch beim Streicheln darauf, am Anfang nicht an die Auftragungs-Stelle zu kommen.
    Ein durchgehender Zeckenschutz ist nur gewährleistet, wenn auch hier die Behandlung lückenlos erfolgt.
    Daher achte bei deinem verwendeten Spot-On-Präparat auf die angegebene Wirkungsdauer.

Hier die gängigsten Spot-on Präparate

Advantix


Als Spot-on Präparat enthält Advantix, die Wirkstoffe Permethrin und Imidacloprid.
Das Präparat wirkt abweisend auf

  •     Flöhen,
  •     Zecken,
  •     Stechmücken,
  •     Stechfliegen und
  •     der Schmetterlingsmücke.

Dein Hund sollte unter Gabe des Spot-ons nicht schwimmen gehen, da das Medikament für Wasserorganismen schädlich ist und sich die Wirkung beim Hund vermindert.
Advantix ist für Katzen giftig!
Achtung – Wichtiger Hinweis zu dem Wirkstoff Permethrin
Permethrin – ist ein Insektizid, also ein Wirkstoff, der zur Abtötung von Insekten benutzt wird.
Permethrin ist als Insektizid in Österreich in der Land- und Forstwirtschaft verboten.
In der Tiermedizin findet es weiterhin Anwendung in Spot-ons.
Obwohl man bei der „Braunen Hundezecke“ bereits Resistenzen gegenüber dem Wirkstoff beobachtet hat.

Effipro 


Dieses Spot-on Präparat enthält den Wirkstoff, Fipronilum. Es wirkt gegen Flöhe und Zecken.
Effipro hat keine hohe abweisende Wirkung, daher besteht immer die Möglichkeit, dass Zecken erst nach dem Stich abgetötet werden.
Auch bei diesem Präparat sollte dein Hund, nach der Anwendung nicht schwimmen gehen, da auch Effipro giftig für Wasserorganismen ist.

Exspot


Bei diesem Präparat wird der Wirkstoff Permethrin verwendet. (siehe oben, „Hinweis zum Wirkstoff Permethrin“)
Export wird angewendet gegen:

  •     Zecken,
  •     Flöhe und
  •     Schmetterlingsmücken. Auch bei diesem Präparat sollte dein Hund nicht ins Wasser gehen, denn auch Exspot ist für Wasserorganismen giftig. Außerdem lässt die Wirkung beim Durchfeuchten der Haut nach.

    Frontline


Dieses Spot-on Präparat enthält den Wirkstoff Fipronil, der die Parasiten beim ersten Fell- und Hautkontakt oder Biss abtötet.
Frontline hat keine abhaltende Wirkung auf Parasiten.
Frontline wirkt gegen

  •     Flöhe,
  •     Zecken und
  •     Läuse.

Tabletten gegen Zecken

Neben den Zecken-Halsbändern und Spot-On-Präparaten gegen Zecken, gibt es auch Tabletten gegen Zecken und Flöhe.

Tabletten-Präparate:

 

NexGard; enthält den Wirkstoff Afoxolaner.

 

 

Simparica; enthält den Wirkstoff Sarolaner.

 

 

Comfortis; enthält den Wirkstoff Spinosad.

 

   

Bravecto; enthält den Wirkstoff Fluralaner.  

 

Der Wirkstoff der Tablette gegen Zecken und Flöhe, reichert sich

  •     im Fettgewebe,
  •     in einzelnen Organen wie der Leber und der Niere,
  •     sowie in den Muskeln an.

Die Zecken-Tablette hat keine abwehrende Wirkung auf die Parasiten, sondern die Zecke nimmt den Wirkstoff des Anti-Zeckenmittels, nach dem Stich, während ihrer Blutmahlzeit auf und stirbt schließlich daran.

Gerade die Kautablette „Bravecto“ steht immer wieder in der Diskussion, starke Nebenwirkungen zu erzeugen.

Nachteile von chemischen Zecken-Präparaten:
    Keines der genannten chemischen Zecken-Präparate ist frei von Nebenwirkungen und damit ohne Risiko für den Hund.
Nicht jedes Präparat wird von jedem Hund vertragen.
Trotzdem du ein Zeckenmittel für Hunde verwendest, ist es möglich, dass dein Hund gestochen und Krankheiten übertragen werden.
    Daher ist es wichtig, deinen Hund weiterhin nach jedem Spaziergang nach Zecken

abzusuchen,

  •     durchzukämmen und
  •     abzufrottieren,

umso nach Zecken zu suchen und deinen Hund vor einem möglichen Biss zu schützen.
Zeckenmittel, gerade Zeckenhalsbänder oder Spot-on Präparate sind nicht wasserfest.
Sie verlieren ihre Wirkung:

  •     nach dem Schwimmen deines Hundes oder
  •     auch bei starkem Regen und
  •     wenn du ihn regelmäßig badest.

Zeckenmittel, die die Zecke während einer Blutmahlzeit „nur“ absterben lassen, vergrößern vielleicht das Risiko einer Infektion.
Man geht hier davon aus, dass während des Sterbens, die Erreger, die sich im Darm der Zecke befinden, von ihr in die Wunde des Wirts abgegeben werden und ihn so infizieren.   

Mögliche Nebenwirkungen der chemischen Zeckenmittel:

  •     Übelkeit
  •     Durchfall
  •     Erbrechen
  •     Appetitlosigkeit
  •     vermehrter Speichelfluss
  •     stumpfes Fell
  •     Fellausfall
  •     Juckreiz
  •     schuppige Haut

Entzündungsreaktionen der Haut bis hin zu Ekzemen der Haut:

  •     Hotspots (entzündete Hautstellen)
  •     Apathie

evtl. treten neurologische Symptome auf, wie

  •     Zittern
  •     Krämpfe
  •     Lähmungen
  •     Fellausfall   
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