Homepage Übersetzung

Zuchtverbandswechsel

Vom ÖKV/FCI zum AÖRC/RVÖ
Aus gegebenen Anlässen haben wir
.......

  SVÖ OG 44  Braunau-Ranshofe

NEWS:

06.11.2020

Verkaufe meine große Doppelboxen

auf zwei Etagen.

Platz für vier Hunde. Die Boxen waren sehr viel ihn gebraucht, daher sind natürlich auch Gebrauchspuren vorhanden. Diese Box war für 4 Rottweiler (große Hunde).
Die Boxen sind alle mit Fallenschloss ausgestattet.

Maße: Breite Außen 120cm
Höhe Außen 132 cm
Länge 85 cm

Preis: € 600.-

Herzlichen Glückwunsch an Roland und Bsasu zu diesem Erfolg.

 

Am 10.10.2020 hat Roland mit Bsasu beim SK VÖST - Sektion Hundesport, die

IGP 1 mit 274 Punkten  und SG abgelegt.

 

Wir als Züchter von Bsasu sind so stolz auf Sasu und Roland, was sie alles als Team meistern.

Weiter so, wir drücken euch die Daumen.

Mal eine Futterbar für unsere

Bande gemacht.

Die Futterbar wurde

von mir gemacht und ich

glaube sie ist ganz gut gelungen.

Herzlichen Glückwunsch an Albert und Bullet zur schwarzen Madonna zu diesem Erfolg.

Vom 04. 09. 2020 bis 06.09.2020 fand der 1. Durchgang zur Kärntner Landesmeisterschaft statt. Albert und

Bullet starteten in der IGP 1 und errangen unter dem geschulten Auge von Leistungsrichter Hr. Johann Pronebner den 1. Platz. Bullet war der jüngste Starter in der IGP 1.

Wir sind so stolz auf Bullet und Albert was sie alles als Team meistern.

Weiter so, wir drücken euch die Daumen.

Am 28. August 2020 fand unser 1. D - Wurf  Welpentreffen statt. 

Mehr Bilder unter:

1. Welpentreffen 

Ein paar Bilder vom Diablo und Dave zur schwarzen Madonna beim Training.

Fährte und Unterordnung mit 10 Wochen. Trainiert wir bei uns am Hundeplatz SVÖ Braunau-Ranshofen - OG 44. Mit seinen 10 Wochen macht er das schon richtig super. Ist immer voll bei der Sachen.

Mehr Bilder unter: Diablo und Dave

Wir haben wieder ein paar Bilder von Bsasu zur schwarzen Madonna bekommen.

Wir sind so stolz auf die tolle Maus und Roland was sie alles, als tolles Team meistern.

Mehr Bild unter: Bsasu

Unsere D-chen haben die Welpenstube verlassen.

Wir wünschen ihnen und seinen neuen Familien viel Glück und viele schöne gemeinsame Jahre.

Bilder vom D-Wurf

von der 1. bis 8. Woche.

Viele neue Infos im Bereich

"Wissenswertes über Rottweiler und dergleichen"

 

Unser Deckrüde

 

Diesel von Hause Ritberger

 

"Diesel"

steht gesunden Hündinnen mit Ahnentafel und ausgewerteter HD/ED zum Decken zur Verfügung.
Bei Interesse an einer Bedeckung geben wir Ihnen gerne Auskunft.

" Deckrüde"

 

"Aragon zur schwarzen Madonna" steht gesunden Hündinnen mit Ahnentafel und

ausgewerteter HD/ED zum Decken zur Verfügung.


Bei Interesse an einer Bedeckung geben wir Ihnen gerne Auskunft.

SVÖ OG 44  Braunau-Ranshofen

 

Fährten- Unterordnung und Schutzdienst

 

Training jeden Donnerstag

ab 15:00 Uhr
Training findet bei

jeder Witterung statt. 

Fährten, Schutzdienst - und Unterordnungstrainer : 

Roland Meinx aus Judenburg

 

Falls jemand Interesse hat, einmal mit uns zu trainieren, kann sich gerne bei uns melden oder einfach vorbeikommen. Bei uns ist jeder

Herzlich Willkommen.

Wir sind auch auf Facebook.

Dort sind immer die aktuellen News, Bilder, usw......

Immer auf dem neuersten Stand.

Rottweiler zur schwarzen Madonna

Letztes Update:

06.11.2020

Die Auwaldzecke

Noch vor 30 bis 40 Jahren galt die Auwaldzecke (Dermacentor reticulatus) in Österreich als Rarität. In den letzten zehn Jahren wurde diese Spezies in Österreich jedoch häufig nachgewiesen. Im Zuge der Klimaerwärmung breitet sie sich immer weiter nach Norden aus. Während von dem ebenfalls zu den Zecken zählenden Gemeinen Holzbock auch für den Menschen eine große gesundheitliche Gefährdung ausgeht, hat der Mensch von der Auwaldzecke wenig zu befürchten, denn sie sticht ihn äußerst selten. Sehr gefährlich kann ein Stich der Auwaldzecke jedoch für Hunde sein, ist diese Zeckenart doch ein potentieller Überträger der Hundemalaria.

In der Vergangenheit war die Auwaldzecke (Dermacentor reticulatus) in Österreich ausgesprochen selten. Heute dürfte sie nach dem Gemeinen Holzbock (Ixodes ricinus) die zweit häufigste Zecke sein, die besonders auf größeren Säugern wie Rot-, Reh- und Damwild, aber auch auf Hunden zu finden ist. Für Letztere kann der Stich sogar lebensgefährlich sein, denn die Auwaldzecke ist ein potentieller Überträger von Babesia canis canis, dem Erreger der Hundebabesiose oder auch Hundemalaria.

Hundebesitzer – aufgepasst!

Typische Krankheitssymptome beim Hund, die meist fünf bis sieben Tage nach einem Stich der Auwaldzecke auftreten, sind gestörtes Allgemeinbefinden, Fieber, Fressunlust und Gewichtsverlust. Auch dunkel gefärbter Harn kann zu beobachten sein, denn die Babesien befallen die roten Blutkörperchen. Der massenhafte Zerfall befallener roter Blutkörperchen führt zu einer Gelbsucht, die die Nieren stark belastet. Werden solche Symptome nach einem Zeckenstich beobachtet, sollte unverzüglich ein Tierarzt aufgesucht werden. Unbehandelt führt die Krankheit häufig innerhalb weniger Tage zum Tod des Hundes auf Grund von Atemnot, Blutarmut und/oder Nierenversagen

Nach neueren Untersuchungen kann die Auwaldzecke mit ihrem Stich noch weitere Erreger übertragen, insbesondere Bakterien der Gattung Rickettsia (z. B. R. helveticaund R. raoultii). Allerdings ist noch nicht ganz geklärt, inwieweit diese Bakterien auch Krankheiten auslösen können. Dagegen dürfte die Auwaldzecke kein Überträger der weit verbreiteten Lyme Borreliose sein. Stiche kommen beim Menschen zudem relativ selten vor.

Beide Geschlechter der Auwaldzecke weisen einen marmorierten Rückenschild auf –  das Weibchen einen kleineren, beim Männchen bedeckt er den ganzen Rücken –, der sie deutlich vom überdies kleineren Gemeinen Holzbock unterscheidet.

Verwechselt werden kann die Auwaldzecke nur mit der Schafzecke (Dermacentor marginatus). Die Schafzecke kommt zurzeit jedoch nur in Süden vor und lebt typischerweise auf offenen, sonnenexponierten und überwiegend trockenen Freiflächen, die regelmäßig als Schafweide dienen.

 

Aktivitätszeiten

Erwachsene Auwaldzecken erklimmen zur Wirtssuche die bodennahe Vegetation (Gräser, Stauden, auch wenn sie abgestorben sind) und warten häufig an den Spitzen der Pflanzen, um auf einen in Reichweite vorbeiziehenden Wirt überzuwechseln. Man findet die Zecken häufig in einer Höhe von 30 bis 100 Zentimetern, einzelne Individuen aber auch bis zu 1,5 Metern. Die Aktivitätszeit der erwachsenen Auwaldzecke beginnt häufig bereits im Februar nach einigen milden, frostfreien Tagen.

Bei anschließendem Kälteeinbruch kann man die Zecken mitunter noch auf der Vegetation finden, auch wenn eine dünne Schneedecke vorhanden ist. Ihre Hauptaktivitätszeit liegt meist im März/April. Danach nimmt die Aktivität deutlich ab, bis ab Ende Mai kaum noch erwachsene Auwaldzecken zu finden sind. Erst ab Ende August werden sie wieder aktiv. Die Aktivitätszeit kann dann nach einem Höhepunkt im September/Oktober bis weit in den Spätherbst andauern, bis sie stärkere Fröste im November oder Dezember beenden.

Lebenszyklus

Die Entwicklung vom Ei bis zum Schlüpfen der erwachsenen Auwaldzecke vollzieht sich innerhalb einer einzigen Vegetationsperiode und ist damit deutlich kürzer als beim Gemeinen Holzbock, bei dem dieser Teil der Entwicklung zwei bis drei Jahre oder noch länger dauert. Die Begattung findet stets auf dem Wirt statt, nachdem die Männchen eine Blutmahlzeit zu sich genommen haben.

Saugen Weibchen der Auwaldzecke im Frühjahr (Dauer des Saugaktes circa sechs bis acht Tage), beginnen sie anschließend innerhalb weniger Wochen mit der Eiablage. Weibchen, die im Sommer oder Herbst saugen, überwintern dagegen zunächst und legen erst im folgenden Frühjahr ihre Eier ab. Die Weibchen legen also stets im Frühjahrihre Eier ab.

Die darauf folgenden Larven- und Nymphenstadien parasitieren fast ausschließlich Kleinnager, z. B. die Rötelmaus (Myodes glareolus), und sind nicht auf größeren Säugern zu finden. Für jedes dieser Entwicklungsstadien ist eine Blutmahlzeit obligatorisch. Der Saugakt der Larve dauert vier bis sechs, der der Nymphe fünf bis neun Tage. Die Hauptaktivitätszeit der kurzlebigen Larve erstreckt sich von Mai bis Juni. Von Juni bis August ist die ebenfalls kurz ledige Nymphe aktiv.  Nymphen, die erst im Herbst eine Blutmahlzeit auf -nehmen, sind anschließend im gesogenen Zustand auf Grundungenügender Kältehärte sehr wahrscheinlich nicht in der Lage, zu überwintern.  Dagegen überstehen die im Spätsommer/Herbst aus gesogenen Nymphen geschlüpften erwachsenen Zecken auch strenge Frostperioden problemlos.

Vorkommen

Wie auch einige andere eurasische Dermacentor-Arten ist die Auwaldzecke ein Bewohner der kühl-gemäßigten Klimazone. Sie kommt im Westen von Frankreich und dem Südwesten Englands über Mittel- und Osteuropa bis nach Zentralasien vor. In der sommertrocken-warmen Klimazone des Mittelmeeres ist sie nicht anzutreffen, ebenso wenig in den skandinavischen Ländern.

Auwaldzecke ist nicht nur, wie der Name an sich nahelegt, in temporären Überschwemmungsgebieten zu finden, sondern auch auf sonnenexponierten, mehr oderweniger locker mit Büschen und Bäumen durch setzten und mit Gras (insbesondere hochwüchsige Gräser) bewachse Flächen. Auch hohe Bestandszahlen von Rot- und Damwild als bevorzugte Wirte der erwachsenen Zecken fördern das Vorkommen der Auwaldzecke.

Ausblick

Aus biologischer Sicht erscheint es plausibel, dass die Auwaldzecke von klimawandelbedingt höheren Temperaturen während der Vegetationsperiode profitiert und ihr Verbreitungsgebiet nach Norden ausdehnt. Auch eine hohe Schalenwilddichte begünstigt ihr Vorkommen. Höhere Temperaturen während der Vegetationsperiode fördern eine raschere Entwicklung von der Eiablage im Frühjahr bis zum Erreichen des Erwachsenenstadiums im Herbst und ermöglichen der Zecke eine erfolgreiche Entwicklung in immer nördlicher gelegenen Gebieten. Außerdem profitiert die Auwaldzecke auch von der ausgedehnten Renaturierung ehemals landwirtschaftlich genutzter Flächen. Wichtig ist die Aufklärung über individuelle prophylaktische Maßnahmen vor allem beim Hund, da Vorkommen und Verbreitung der Auwaldzecke vermutlich weiterhin zunehmen werden.

Druckversion Druckversion | Sitemap Diese Seite weiterempfehlen Diese Seite weiterempfehlen
© Copyright 2020 by Claus Eckerstorfer Alle Bilder, Texte und Videodateien unterliegen dem Urheberrecht. Die Verwendung auf anderen Webseiten ist nur nach schriftlicher Genehmigung gestattet.