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Zuchtverbandswechsel

Vom ÖKV/FCI zum AÖRC/RVÖ
Aus gegebenen Anlässen haben wir
.......

Unser eigener Trainingsplatz!

  SVÖ OG 44  Braunau-Ranshofen 

NEWS:

14 10 2019

 

Unsere C-chen haben die Welpenstube verlassen.

 

Wir wünschen ihnen und seinen neuen Familien viel Glück und viele schöne gemeinsame Jahre.

 

Mehr Bilder unter C-Wurf

 

Unser Deckrüde

 

Diesel von Hause Ritberger

 

"Diesel"

steht gesunden Hündinnen mit Ahnentafel und ausgewerteter HD/ED zum Decken zur Verfügung.
Bei Interesse an einer Bedeckung geben wir Ihnen gerne Auskunft.

" Deckrüde"

 

"Aragon zur schwarzen Madonna" steht gesunden Hündinnen mit Ahnentafel und

ausgewerteter HD/ED zum Decken zur Verfügung.


Bei Interesse an einer Bedeckung geben wir Ihnen gerne Auskunft.

SVÖ OG 44  Braunau-Ranshofen

 

Fährten- Unterordnung und Schutzdienst

Training jeden Donnerstag

ab 16:00 Uhr
Training findet bei jeder Witterung statt. 

Fährten, Schutzdienst - und Unterordnungstrainer : 

Roland Meinx aus Judenburg

 

Falls jemand Interesse hat, einmal mit uns zu trainieren, kann sich gerne bei uns melden oder einfach vorbeikommen. Bei uns ist jeder

Herzlich Willkommen.

 

Das Training findet bei

unserem eigenem

Trainingsplatz statt.

Wir sind auch auf Facebook.

Dort sind immer die aktuellen News, Bilder, usw......

Immer auf dem neuersten Stand.

Letztes Update:

 

14 10 19

Die Geschichte des Rottweilers

Der Wolf mit all seinen Erscheinungsformen ist als Stammvater aller Haushunde anzusehen. Dabei ist es kaum vorstellbar, dass der kleine Chihuahua und der mächtige Mastiff den gleichen Urahnen haben. Denken wir jedoch daran, was allein in den letzten ca. 100 Jahren an Vielfalt unter den Hunden in der Rassehundezucht entstanden ist, fällt uns die Vorstellung von Großen und kleinen Hunden, die alle aus dem Wolf als Ur-Vater stammen sollen, leichter. Man geht heute davon aus, dass Mensch und Hund seit ca. 15000 Jahren zusammenleben.

Die Herkunft des Rottweilers liegt wie bei vielen anderen Hunderassen eher im Ungewissen. Hartnäckig halten sich Gerüchte, dass er mit den Römern entlang der alten Handelswege über die Alpen gekommen sei. Die Römer haben wohl Hunde als Herden- und Treibhunde eingesetzt, die nicht nur das Vieh, sondern auch den Menschen beschützten. Es gibt aber auch die Ansicht, dass die Treibhunde in Süd- und Mitteldeutschland aus alten einheimischen Schäfer- und Hirtenhunden hervorgegangen seien. Die großen Viehtreibhunde mussten in der Lage sein, auch das schwerste Rind zu bändigen und sie mussten flink genug sein, von hinten in den Hinterlauf zu zwicken, ohne sich treten zu lassen und sie mussten ausdauernd genug sein, eine Viehherde umkreisen und treiben zu können.

Unter Berücksichtigung der Tatsache, dass die besondere Eignung des Rottweilers in dem Treiben von Vieh bestand und offensichtlich diese Tätigkeit in der zurückliegenden Zeit hauptsächlich ausgeführt wurde, sind die Urahnen unserer Rottweiler in den damaligen römischen Legionen zu finden. So erkannten die Römer wie wichtig eine Versorgung ihrer Soldaten auf Feldzügen mit frischen Fleisch war, deshalb führten sie immer lebendiges Vieh mit. Noch heute kann man den Verlauf der alten römischen Heerstraßen, wovon eine dieser Straßen über die Alpen in die Richtung des Bodensees führte, nachvollziehen, da das Straßennetz des römischen Weltreichs sehr eingehend erforscht ist. Auf ihrem Weg passierten die Legionen auch Württemberg und gelangten schließlich nach Rottweil. Nach Zerfall des römischen Imperiums mischten sich die Treibhunde mit einheimischen Hunden und wurden Jahrhunderte lang auf den Verwendungszweck als Großviehtreibhunde gezüchtet.

Seine beiden Namen deuten auf seine Herkunft, Rottweil war im 19. Jahrhundert ein Viehhandelszentrum, von wo aus Rinder- und Schafsherden durch wenig besiedeltes Gebiet getrieben wurden. Die Gefahren, die dort auf die Herden lauerten, waren Räuber und natürlich Wölfe. Aus diesem Grund benötigte man robuste und unerschrockene Hunde, die die Herden und auf seine ehemaligen Halter, die Metzger zu schützen vermochten. Oft hielten sich die Metzger mehrere Hunde, die nicht nur das Vieh trieben und beaufsichtigten, sondern auch seinen Herrn und Meister beschützten. Nach und nach sprach sich herum, dass mit einem wütenden Rottweiler nicht gut Kirschen essen ist, was die Händler wiederum für ihre Zwecke nutzten: Während des Viehtriebs trug der Hund das Geld seines Herrchens in einer Lederbörse um den Hals, und kein potentieller Räuber traute sich an ihn heran! Eine weitere Aufgabe des Metzgerhundes war es, den Karren des Metzgers auf den Markt oder zu den Kunden zu ziehen, auch Kälber oder Schweine wurden mit dem Hundefuhrwerk transportiert. Sicher war, dass diese Hunde auf Ausdauer, Intelligenz und Treibeigenschaften gezüchtet wurden, ebenso sicher benötigte man einen starken, kräftigen Hund. All diese Eigenschaften finden sich auch beim heutigen Rottweiler.

Im Jahr 1900 wurden Viehtriebe per Gesetz verboten, da diese Aufgabe die Eisenbahn übernahm, wurde der Rottweiler als Arbeitshund nicht mehr benötigt. Durch die vermehrten Viehtransporte per Bahn geriet der Rottweiler in der Hälfte des 19. Jahrhunderts fast in Vergessenheit, so soll es um 1900 in der Stadt Rottweil nur noch eine Hündin gegeben haben. Damit schien das Schicksal des Rottweilers besiegelt. So war der Rottweiler kurzzeitig vom Aussterben bedroht.

Doch die guten Charaktereigenschaften des Rottweilers gerieten nicht in Vergessenheit und so gab es Menschen, die sich um den Rasseerhalt bemühten. Mit Aufkommen der ersten Hundeausstellungen Anfang des 20. Jahrhunderts wurden dort auch die ersten Rottweiler vorgestellt. Die führenden Kynologen dieser Zeit, unter anderem Franz Bazille, erkannten sehr schnell die hervorragenden Eigenschaften dieser Hunderasse und nahmen sich ihrer Entwicklung durch die Gründung von Rassezuchtvereinen an und legten 1904 den Rassestandard fest. Und im Januar 1907 wurde ein erster Rottweiler-Klub gegründet, der sich 1921 mit anderen Klubs zum Allgemeinen Deutschen Rottweiler Klub ADRK zusammenschloss.

Im ersten Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts wurden dann auch die ersten Rottweiler als Polizeihunde geschult, wo sie so gute Dienste verrichteten, dass sie im Jahre 1910 als dritte von heute insgesamt 9 Gebrauchshunderassen offiziell als Polizeihund anerkannt wurden. Heute hat der Rottweiler einen festen Platz auf der Liste der Gebrauchshunde und leistet seinen Dienst bei der Polizei und beim Zoll.

Im Zweiten Weltkrieg wurde der Rottweiler für die Zerstörung von Tankwagen abgerichtet. Mit einer Mine auf dem Rücken wurde er unter den Tankwagen geschickt. Dass der Hund dabei ums Leben kam, wurde billigend in Kauf genommen.

Damals wie heute ist der Mensch von dieser Hunderasse fasziniert. Seine Treue sowie Fleiß, Führigkeit und Gelassenheit stellen den Gebrauchswert dieser Hunderasse unter Beweis. Ob als Diensthund oder Sporthund, in der Familie oder im Einsatz für die gute Sache als Therapie- oder Rettungshund, viele Menschen lieben diese Rasse und wer einmal auf "Rotti" war, wird sich ihm nie wieder entziehen können. Mittlerweile hat der Rottweiler eine große Fangemeinschaft auf der ganzen Welt, die seine hervorragenden Eigenschaften zu schätzen weiß.

Wie der Rottweiler zu seinem Namen kam:

Der Rottweiler übernahm seinen Namen von der Stadt Rottweil in Baden Württemberg. Wahrscheinlich ist es sogar richtig zu sagen, dass der weltweite Ruhm dieser Stadt auf die Rasse zurückgeht, die ihren Namen trägt. Der Landesteil , in dem Rottweil liegt, wurde 74 n.Chr. von den Römern erobert, wurde dann zu einem wichtigen Handels- und Verwaltungszentrum. Etwa um 260 n. Chr. Verloren die Römer die Kontrolle über diesen Bereich. Der alte römische Name Arae Flaviae verschwand, wurde von dem Namen Rote Will ersetzt- wörtlich Rote Vill, nach den roten Backsteinen und Ziegeln, die für ihre Gebäude benutzt wurden. Hieraus entstand dann der Name Rottweil.

Rottweiler Old Historic Photographs

Peter Paul Rubens " Fuchs und Wolfjagd " aus 1616

Peter Paul Rubens " Fuchs und Wolfjagd " aus 1616

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