Homepage Übersetzung

Zuchtverbandswechsel

Vom ÖKV/FCI zum AÖRC/RVÖ
Aus gegebenen Anlässen haben wir
.......

Unser eigener Trainingsplatz!

  SVÖ OG 44  Braunau-Ranshofen 

NEWS:

04.12. 2019

 

Unsere C-chen haben die Welpenstube verlassen.

 

Wir wünschen ihnen und seinen neuen Familien viel Glück und viele schöne gemeinsame Jahre.

 

Mehr Bilder unter C-Wurf

 

Unser Deckrüde

 

Diesel von Hause Ritberger

 

"Diesel"

steht gesunden Hündinnen mit Ahnentafel und ausgewerteter HD/ED zum Decken zur Verfügung.
Bei Interesse an einer Bedeckung geben wir Ihnen gerne Auskunft.

" Deckrüde"

 

"Aragon zur schwarzen Madonna" steht gesunden Hündinnen mit Ahnentafel und

ausgewerteter HD/ED zum Decken zur Verfügung.


Bei Interesse an einer Bedeckung geben wir Ihnen gerne Auskunft.

SVÖ OG 44  Braunau-Ranshofen

 

Fährten- Unterordnung und Schutzdienst

Training jeden Donnerstag

ab 16:00 Uhr
Training findet bei jeder Witterung statt. 

Fährten, Schutzdienst - und Unterordnungstrainer : 

Roland Meinx aus Judenburg

 

Falls jemand Interesse hat, einmal mit uns zu trainieren, kann sich gerne bei uns melden oder einfach vorbeikommen. Bei uns ist jeder

Herzlich Willkommen.

 

Das Training findet bei

unserem eigenem

Trainingsplatz statt.

Wir sind auch auf Facebook.

Dort sind immer die aktuellen News, Bilder, usw......

Immer auf dem neuersten Stand.

Letztes Update:

 

04.12.19

Verschluckte Fremdkörper

Erstickung droht! Ein Fremdkörper im Bereich der Atemwege oder des Magen-Darm-Bereiches kann für den Hund sehr gefährlich werden. Insbesondere wenn die Atemwege zum Beispiel durch einen verschluckten Spielzeug-Ball (Tennisball) blockiert sind, droht akute Lebensgefahr. Wenn beobachtet wurde, dass der Hund einen Fremdkörper geschluckt hat, ist es im Zweifelsfall besser von einem tiermedizinischen Notfall auszugehen und den Tierarzt alles weitere entscheiden zu lassen.

 

Der Hund hat einen Fremdkörper verschluckt hat

  • dies wurde direkt beobachtet
  • oder es muss indirekt darauf geschlossen werden, weil zum Beispiel eine herunter gefallene Batterie, etc. fehlt
  • der vermisste Fremdkörper kann sich im Rachenbereich, den Atemwegen, der Speiseröhre, dem Magen oder Darmbereich befinden
  • auch ein an sich harmlos abzunagender Knochen, kann zu gross verschluckt - z.B. aus Gier, Futterneid, etc. - akute Lebensgefahr durch Ersticken bedeuten
  • die Atemwege können blockiert werden
  • der Fremdkörper kann den Darm perforieren
  • wurde Spielzeug verschluckt, können sich Gifte und insbesondere die Weichmacher aus dem Kunstoff im Magen lösen
  • es kann zu einer Entzündung des Darms bis zu dessen Absterben kommen

Beispiele für verschluckte Gegenstände - diese Dinge haben Hunde tatsächlich gefressen:

  • der Hund hat ein Holzstück, Stein oder großen Knochen am Stück verschluckt
  • Holzsplitter oder Knochenteile im Kiefer und Rachenbereich
  • Spielzeugball im Rachen (Erstickungsgefahr!)
  • verschluckte Insekten (Erstickungsgefahr bei einem Wespenstich in den Rachen!)
  • Batterien im Magen und Darm
  • Teelöffel
  • Nylonstrümpfe, Seidenkniestrümpfe, Handschuhe gefressen
  • Nagel, Schraube, Mutter
  • Büroklammer, Reißzwecke
  • Angelhaken mit Angelschnur, Angelköder
  • Schnur, ein Stück Seil, oder Kabel verschlungen
  • Hund hat Hunde-Spielzeug oder Tennis-Ball verschluckt
  • Plastik-Spielzeug hinunter geschluckt
  • Meisenknödel samt Netz (Plastik-Kunststoff)
  • Teelicht (Kerzenwachs mit Aluschale)
  • Magnete (z.B. zur Fixierung an Magnettafeln)
  • Teppich (Gewebeteile)
  • wenn der Hund einen zu grossern Knochen verschluckt hat, kann es anschliessend zu sichbaren Beschwerden kommen, der Knochen kann wörtlich im Hals des Hundes stecken bleiben (u.a. Würgen, Beschwerden beim Atmen, beim Schlucken, es droht Erstickungsgefahr)
  • Kronkorken
  • mitgefressenes Stanniol-Papier bzw. Silber-Papier von Süßigkeiten
  • mitverschluckte Befestigungsdrähte der schokoladehaltigen Weihnachtsdeko direkt vom Weihnachtsbaum

 

Info: Unsere Hunde fressen gerne hin und wieder mal etwas Gras. Das ist normal - doch besondere Vorsicht gilt im Bereich intensiv genutzter Agrarflächen, zum Beispiel am Rand von Weizen- oder Maisfelder. Dünger, Herbizide, Insektizide, Fungizide, etc. sind gerade am Feldrand oft stark konzentriert, weil hier der Bauer beim Ausbringen der Agrarchemie mit seinem Traktor anhält oder wendet. Lassen Sie hier den Hund kein Gras fressen und schon gar nicht aus Pfützen trinken.

Anschläge mit präparierten Glasköder und Rasierklingen-Köder:

  • ähnlich wie bei Rattengift legen Hundehasser präparierte Glasköder und Rasierklingen-Köder aus
  • die Verletzungen im Bereich der Speiseröhre, Magen und Darm des Hundes können schnell lebensgefährlich werden und sind ein tiermedizinischer Notfall
  • um andere Hundehalter darauf hinzuweisen sind unbedingt die Behörden (Polizei bzw. Ordnungsamt) einzuschalten und das Gebiet durch Warnschilder zu markieren
  • zur Vorgehensweise finden Sie hier weitere Informationen: Giftalarm

 

Wenn das Verschlucken des Fremdkörpers nicht beobachtet wurde

  • und auch nichts Auffälliges fehlt
  • aber der Hund sich eigenartig verhält
  • prüfen ob Spielzeug fehlt - oder Teile (!) davon abgebissen wurden und fehlen
  • prüfen ob ein Kleidungsstück fehlt (Nylonstrümpfe, Kniestrümpfe, Seidenstrümpfe, Socken, etc.)
  • prüfen Teppich (-Teile) angefressen sind
  • prüfen ob schokoladehaltige Ostereier und Osterhasen - oder Weihnachtsdeko direkt vom Weihnachtsbaum fehlen, der Hund könnte Stanniolpapier und Befestigungsdrähte verschluckt haben - dabei wegen der Schokolade auch auf die zusätzlichen Vergiftungssymptome durch Theobromin achten

 

VORBEREITUNG UND SELBSTSCHUTZ

 

  • beruhigend auf den Hund einwirken
  • auch beruhigend auf die anderen Personen einreden, Panik hilft niemandem
  • unüberlegte Maßnahmen von anderen Personen vermeiden
  • Hund anleinen bzw. festbinden (der Hund könnte im Schock davon laufen, z.B. in ein Auto)
  • zum Selbstschutz: nur wenn der Hund sehr aktiv scheint, Maulkorb oder Maulschlinge anlegen
  • den Hund in die stabile Seitenlage bringen

 

SYMPTOME

 

Die folgenden Symptome können verschieden stark ausgeprägt sein, je nachdem was verschluckt wurde und wie tief sich der Fremdkörper bereits im Verdauungsbereich befindet:
Wenn der Fremdköper im Bereich der Atemwege, Maul- oder Rachenbereich ist:

  • der Hund würgt und versucht sich zu erbrechen
  • er reibt sich ständig an der Schnauze
  • leeres Schlucken
  • Schluckbeschwerden
  • Maul steht offen
  • Niesen oder Husten
  • Atemgeräusche, pfeifende Töne aus dem Rachen
  • Atemnot
  • die Atemwege müssen frei sein
  • wenn die Atemwege vollständig blockiert sind und der Erstickungstod droht, muss sofort gehandelt werden

Wenn der Fremdköper bereits im Magen- oder Darmbereich ist:

  • Erbrechen nach einer Futteraufnahme
  • Verweigerung der Futter- und Wasseraufnahme
  • Mattigkeit
  • kein Absetzen von Kot mehr
  • Schleim bleibt am Thermometer nach dem Fieber-messen (rektal) haften

 

NOTFALLMASSNAHMEN

  • wenn noch möglich, durch schnelles Eingreifen den Fremdkörper aus dem Mund-Bereich manuell entfernen, bevor der Hund ihn schluckt
  • wenn ein Gegenstand bereits im Magen / Darm-Bereich ist
  • wenn der Fremdkörper bereits tief verschluckt ist, kann nur noch der Tierarzt helfen
  • es drohen je nach Fremdkörper Magen-Darm-Verletzungen bis zum Darmverschluss
  •  WICHTIG: Den Hund nicht selbst zum Erbrechen bringen, da dies zu einer Erstickungsgefahr führt!
  • WICHTIG: wird beim Gassigehen nach dem Kot-Absetzen am After ein Stück verschluckter Schnur oder ähnliches sichtbar, auf keinen Fall daran ziehen. Die Schnur kann weit in den Darm reichen und beim Rausziehen schwerste Darmverletzungen verursachen
  • wenn der Fremdkörper den Rachenbereich sicher passiert hat und wenn keine Beschwerden erkennbar sind, kann man evtl. nach Absprache mit dem Tierarzt auch mit Hausmittel helfen. Man kann dem Hund Sauerkraut geben. Sauerkraut kann den Fremdkörper einhüllen und damit helfen Darmverletzungen zu vermeiden. Ein scharfer, spitzer Gegenstand - der trocken und allein durch den Darm rutscht, kann auf jeden Fall gefährlich werden. Das Sauerkraut soll sich um die gefährlichen Teile legen und dafür sorgen dass es besser durch rutscht und dann besser hinten raus kommt.
  • Manche Hunde mögen die Säure im Sauerkraut nicht: deshalb vorher das Sauerkraut gut wässern oder unter dem Wasserhahn zum Beispiel in einem Abtropfsieb gut ausspülen
  • weitere Infos zu Hausmittel finden Sie auch hier unter  -> Hausmittel Sauerkraut
  • eine Variante dazu: Sauerkraut mit Sahne,Schlagsahne oder Joghurt mögen (fast) alle Hunde
  • den Stuhlgang genau kontrollieren, ob der 'vermisste' Gegenstand dabei ist
  • wenn der vermisste Gegenstand nach spätesten 24 bis 48 Stunden nicht wieder auftaucht, den Tierarzt informieren. Auch wenn der Hund keine Beschwerden zeigt!

Wenn der Gegenstand im Bereich der Atemwege ist

  • in leichten Fällen: das Husten des Hundes durch Klopfen zwischen die Schulterblätter unterstützen
  • wenn der Hund zu ersticken droht, an den Hinterfüssen hochheben bei kleineren Hunden und an der Brust bei grösseren - und versuchen den Fremdkörper heraus zu schütteln
  • Atemwege blockiert oder teilweise blockiert  -> Atemwege freimachen
  • wenn ein Fremdkörper im Atemweg nicht beseitigt werden konnte, kann es sein dass es zum Atemstillstand kommt
  • der Hund ist bewusstlos
  • der Fremdkörper muss nun rigoros entfernt werden
  • zum Beispiel mit einem Holzlineal oder Schraubenzieher
  • falls es sich eventuell um ein verschlucktes Insekt und einen Insektenstich in den Rachen handelt, muss ggf. das verschluckte und im Rachen hängen gebliebenes Insekt entfernt werden

TRANSPORT ZUM TIERARZT

  • wenn möglich einen Helfer organisieren, herbeirufen oder herwinken, auch ggf. auch laut um Hilfe rufen
  • wenn das Transportfahrzeug in der Sonne stand, gut durchlüften bevor man den Hund hinein bringt
  • vorab mit Tierarzt telefonisch Kontakt aufnehmen
  • sicherstellen daß die Praxis oder Klinik geöffnet hat
  •  wenn der Hund gehen kann, sollte man ihn lassen
  • die Fahrt zum Tierarzt sollte schnell wie möglich erfolgen, dabei darf man aber keine unnötigen Risiken auf sich nehmen sein
  • wenn man selbst zu aufgeregt zum Autofahren ist sollte man jemand Anderes bitten dies zu übernehmen
  • weitere Details zum Transport des verletzten Hundes

 

FREMDKÖRPER IN ANDEREN KÖRPERBEREICHEN


Fremdkörper die von aussen in den Körper eingedrungen sind

  • Beispiel: ein Holzspiess in den Brustkorb
  • Fremdkörper dürfen nicht (!) entfernt werden
  • der Fremdkörper selbst verschliesst oft die beim Eindringen verletzten Blutgefässe
  • Durch das Entfernen kann es es zu unstillbaren, inneren Blutungen kommen.
  • Wunde vorsichtig mit Verbandsmaterial um den Fremdkörper herum versorgen
  • den Fremdkörper selbst sehr gut umpolstern
  • So schnell wie möglich zum Tierarzt!

Fremdkörper in der Nase

  • der Hund als 'Nasen-Tier' erschnüffelt manchmal sehr intensiv seine Umwelt
  • dabei kann er unter ungünstigen Umständen auch einmal einen Fremdkörper in die Nase bekommen
  • dies kann zum Beispiel ein Stück Gras oder Heu, eine Mücke, ein Holzsplitter oder sogar ein kleines Steinchen sein
  • der Hund wird diesen Fremdkörper (wie wir Menschen auch) reflexartig sofort wieder ausniesen
  • in aller Regel gilt dabei: was durch Schnüffeln in die Nase reingekommen ist, wird durch Niesen auch wieder herauskommen
  • wenn das aber nicht gelingt und der Hund sich weiter quält, sollte man einen Besuch beim Tierarzt erwägen
  • besonders übel und quälend für den Hund sind in die Nase eingeschnüffelte Grannen von diversen Gräsern, diese können den Hund ernsthaft beeinträchtigen und in der Nase zu Blutungen führen

Fremdkörper im Auge

  • wenn ein Fremdkörper in das Auge des Hundes gekommen ist, bemerkt man dies meisten nur indirekt
  • der Hund ist möglicherweise unruhig, blinzelt und kratzt am Auge
  • das Auge kann gerötet sein und triefen
  • weitere Details zu Fremdkörper im Auge des Hundes

Fremdkörper im Pfotenbereich

  • die Pfoten des Hundes sind aufgrund ihrer vielfältigen, direkten Kontakte mit dem Bodenuntergrund für Fremdkörper besonders gefährdet
  • in die Pfotenballen können Glasspliter, Dornen und ähnlich spitze Fremdkörper eindgedrungen sein
  • in die Zehenschwischenräume können sich durch die Haut Getreidegrannen gebohrt haben, auch Zecken können hier zu finden sein
  • weitere Details zu Fremdkörper im Pfotenbereich

Prävention-Massnahmen gegen die Aufnahme von Fremdkörper

  • grundsätzlich den Hund nicht mit kleinteiligem Spielzeug spielen lassen, das er zerlegen und und am Stück oder in Teilen schlucken kann
  • grundsätzlich keine Steine und kurze Holzstücke als Wurf-Spielzeug verwenden
  • aufgrund der Verletzungsgefahr die von der Fütterung echter Knochen ausgeht (Rachen-, Speiseröhren-, Luftröhren- und Darmverletzungen) auf diese verzichten und durch Kauknochen aus Rinderhaut ersetzen.
  • Trainieren Sie für den Ernstfall mit ihrem Hund die Sauerkraut-Aufnahme als Rutschmittel (s.o.). Geben Sie ihm immer mal wieder mal ein bisschen oder mischen es in das normale Futter - damit er sich an den Geschmack gewöhnt hat - wenn es einmal ernst wird. Halten Sie sich dazu immer einen kleinen Sauerkraut-Vorrat.
  • um das Verschlucken von Fremdkörpern generell per Erziehung und Hunde-Training zu beeinflussen, können Massnahmen wie bei der Giftköder-Prävention nützlich sein.

Sauerkraut ist ein nützliches Hausmittel, um verschluckte Fremdkörper einzuhüllen und durch Magen und Darm durchrutschen zu lassen. Gewöhnen Sie ihren Hund im Vorfeld mit kleinen Mengen im Mix mit dem gewohnten Futter an den ungewohnten Geschmack. Halten Sie sich einen kleinen Vorrat!

 

Quelle: www.erste-hilfe-beim-hund.de

Druckversion Druckversion | Sitemap Diese Seite weiterempfehlen Diese Seite weiterempfehlen
© Copyright 2019 by Claus Eckerstorfer Alle Bilder, Texte und Videodateien unterliegen dem Urheberrecht. Die Verwendung auf anderen Webseiten ist nur nach schriftlicher Genehmigung gestattet.